Alaria

Alaria arisaemoides

Alaria
Alaria

Alaria arisaemoides

Systematik
Stamm: Plattwürmer (Plathelminthes)
Klasse: Saugwürmer (Trematoda)
Unterklasse: Digenea
Ordnung: Strigeatida
Familie: Diplostomidae
Gattung: Alaria
Wissenschaftlicher Name
Alaria
Schrank, 1788

Alaria ist eine Gattung der Saugwürmer, die im Dünndarm von Raubtieren, gelegentlich auch beim Menschen parasitieren.[1] Die von ihnen ausgelösten Erkrankungen wird als Alariose bezeichnet.[2]

Merkmale

Die Arten sind bis zu 6 mm lang und fleischig. Der Vorderkörper ist abgeflacht, das Hinterende konisch. Letzteres enthält sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane. Mund- und Bauchsaugnapf sind im Vorderkörper lokalisiert.[1] Namensgebendes Merkmal sind zwei flügelähnliche Strukturen (lateinisch ala ‚Flügel‘), die rückenseitig entspringen und das Vorderende einhüllen. Die Eier sind 100–130 µm × 62–68 µm groß, goldbraun und haben eine dünne glatte Schale. An einem Pol ist ein Deckel (Operculum) ausgebildet.[3]

Lebenszyklus

Die Alaria-Arten haben zwei Zwischenwirte, erster sind Süßwasserschnecken, zweiter Amphibien. Die nichtembryonierten Eier werden mit dem Kot des Endwirts ausgeschieden. Daraus schlüpfen die Wimpernlarven (Miracidien) und dringen in Süßwasserschnecken ein. Über Sporozysten und Redien entstehen aus ihnen Gabelschwanzzerkarien. Diese verlassen die Schnecke und dringen in Kaulquappen ein, in denen sie sich in Muskelzysten ablagern. Hier entstehen die Mesozerkarien. Wenn Schnecken, Reptilien oder Mäuse die Kaulquappe fressen, werden die Mesozerkarien freigesetzt. Diese dienen als Stapelwirte. Die Infektion des Endwirts erfolgt durch Fressen des Stapelwirts. Die Mesozerkarien vollziehen eine ausgedehnte Körperwanderung und passieren dabei auch Lungen und Zwerchfell. Hier entwickeln sie sich zu Metazerkarien, kehren sie in den Dünndarm zurück und reifen zu den Adulten. Die Präpatenz beträgt zwei bis vier Wochen.[1]

Arten

Einzelnachweise

  1. a b c Domenico Otranto, Richard Wall: Veterinary Parasitology. 5. Auflage. Wiley 2024, ISBN 978-1-394-17634-2, S. 114–115.
  2. H.-J. Bürger, Johannes Eckert, Erich Kutzer, Wolfgang Körting, Michel Rommel: Veterinärmedizinische Parasitologie. 6. Auflage. Georg Thieme Verlag, 2006, ISBN 978-3-8304-4202-8, S. 448.
  3. Alaria species. Abgerufen am 24. Oktober 2024.

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.