Bayuda

Bayuda

Bayuda
Bayuda

Bayuda-Vulkanfeld
Bayuda-Vulkanfeld
Bayuda-Vulkanfeld
Lage Sudan
Bayuda (Sudan)
Bayuda (Sudan)
Koordinaten 18° 20′ N, 32° 45′ OKoordinaten: 18° 20′ N, 32° 45′ O
Typ Vulkankette aus Schlackenkegeln

Die Wüste Bayuda (arabisch صحراء بيوضة, DMG Ṣaḥrāʾ Bayūḍa) ist eine Teilwüste südlich der Nubischen Wüste und nördlich von Khartum im Sudan, die in einem Bogen des Nil etwa zwischen dem 18. und 19. Breitengrad liegt. Mitten durch die Bayuda-Wüste verläuft im Bereich des Wadi Abu Dom die Asphaltstraße zwischen Atbara und Karima.

Bayudawüste mit vereinzelten Akazien
Trockenmaar des El Muweilih Krater, auch Atrun-Krater genannt

Die Wüste geht im Süden allmählich in die spärlich bewachsene Steppe vor Khartum über und wird im Westen durch das Wadi Muqaddam und an den übrigen drei Seiten vom Nil begrenzt, der zwischen dem ehemaligen 4. Katarakt, der heute vom Stausee des Merowe-Damms überflutet ist, und dem 5. Katarakt einen großen Bogen nach Norden macht. Die Bodenoberfläche der Ebene besteht überwiegend aus einem Gemisch aus Sand und Steinen (Reg) und ist durch vereinzelte langgezogene Höhenrücken unterbrochen.

In den Wadis gedeihen verholzte Büsche (Leptadenia pyrotechnica), niedrige verzweigte Bäume, Wüstendatteln und die buschartige Akazienart Acacia nubica. Direkt am Nilufer stehen wesentlich dichter höhere Akazienarten und Tamarinden (Tamarindus indica).[1]

Bayuda-Vulkanfeld

Im Norden der Bayuda-Wüste befindet sich ein vegetationsloses basaltisches Gebiet, das Bayuda-Vulkanfeld mit etwa 90 Schlackenkegeln, die in einer Reihe von Westnordwest nach Ostsüdost angeordnet sind. Etwa zehn Prozent der Aschenkegel sind Trockenmaare,[2] entstanden durch explosive Ausbrüche. Der höchste Krater, Hosh ed Dalam, hat einen Durchmesser von 1,3 Kilometern und eine Tiefe von 500 Metern. Der jüngste Lavastrom wurde mit Hilfe der Radiokohlenstoffmethode auf eine Entstehungszeit um das Jahr 850 ± 50 Jahre datiert.[3]

Commons: Bayuda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bernhard Streck: Sudan. Steinerne Gräber und lebendige Kulturen am Nil. DuMont, Köln 1982, S. 14
  2. N. Lenhardt, S.Z. Lenhardt, A.J. Bumby, M. Ibn Ouf, S.A. Salih: Morphological analysis of Holocene scoria cones and maar volcanoes of the alkaline Bayuda Volcanic Field in NE Africa (Sudan): new insights into the structure and evolution of a monogenetic volcanic field. 2016
  3. Bayuda im Global Volcanism Program der Smithsonian Institution (englisch)

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.