Chrupalla

Chrupalla ist eine eingedeutschte Variante des polnischen Familiennamens Chrupałła bzw. Chrupała. Bekannte Personen mit diesem Familiennamen sind:

Chrupalla ist eine eingedeutschte Variante des polnischen Familiennamens Chrupałła bzw. Chrupała. Bekannte Personen mit diesem Familiennamen sind:

Weitere Namensträger mit der polnischen Schreibweise sind:

Bedeutung

Das Wort chrupała ist die dritte Person Singular Femininum der Vergangenheit des polnischen Wortes chrupać („fressen, geräuschvoll essen“).

Aussprache und Transkription aus dem Polnischen

Die ursprüngliche, polnische Aussprache des Nachnamens lautet /xruˈpa.wa/ (IPA) („chrupawa“). Dies impliziert nicht, dass außerhalb Polens lebende Namensträger dieser Aussprache zwingend folgen, zumal viele deutsche und andere nicht-polnische Sprecher mit der Aussprache des in Europa nur in einigen slawischen Sprachen (v. a. Polnisch, Belarussisch, Sorbisch) gebräuchlichen Buchstabens „Ł“ nicht vertraut sind. Im Polnischen ist Ł ein labiovelarer Approximant [w. Es ist damit identisch mit der Aussprache des englischen labiovelaren W [w].

Der Digraph „ch“ wird im Polnischen nicht als „k“ ausgesprochen, sondern wie das deutsche „ch“ [/x/] in „ach“, d. h. als stimmloser velarer Frikativ, ähnlich wie in den Wörtern „Bach“, „Buch“ und „Dach“.

Von einem phonologischen Standpunkt aus handelt es sich bei der Substitution von "łł" durch "ll" (statt durch "w") nicht um eine phonetisch korrekte Transkription, sondern lediglich um eine sogenannte Diakritika-Reduktion, die jedoch eine gegenüber der ursprünglichen, polnischen Aussprache veränderte Aussprache der eingedeutschten Fassung des Namens zur Folge hat.

Einzelnachweise

  1. Stolpersteine in Hamburg | Namen, Orte und Biografien suchen. Abgerufen am 27. Januar 2024.
  2. Hans Hesse, Jürgen Harder: " --und wenn ich lebenslang in einem KZ bleiben müsste-- ": die Zeuginnen Jehovas in den Frauenkonzentrationslagern Mohringen, Lichtenburg und Ravensbrück. Klartext, 2001, ISBN 978-3-88474-935-7 (google.de [abgerufen am 15. Januar 2026]).
  3. Stolpersteine in Hamburg | Namen, Orte und Biografien suchen. Abgerufen am 27. Januar 2024.
  4. Hans Hesse, Jürgen Harder: " --und wenn ich lebenslang in einem KZ bleiben müsste-- ": die Zeuginnen Jehovas in den Frauenkonzentrationslagern Mohringen, Lichtenburg und Ravensbrück. Klartext, 2001, ISBN 978-3-88474-935-7 (google.de [abgerufen am 15. Januar 2026]).
  5. Grzegorz Chrupała. Abgerufen am 27. Januar 2024.
  6. Chrupała-Pniak, Małgorzata. Abgerufen am 27. Januar 2024 (polnisch).

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