FS ALe 660
Die Triebwagen der Baureihen ALe 660 der italienischen Ferrovie dello Stato (FS) waren leichte Elektrotriebwagen, die mit einer Zwei-Klassen-Bestuhlung ausgerïżœ…
| ALe 660 | |
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ALe 660.009 mit Le 640 und Le 760 in Castelfranco Veneto
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| Nummerierung: | ALe 660.001â015 |
| Anzahl: | 15 |
| Baujahr(e): | 1955â1957 |
| Ausmusterung: | 1995â2004 |
| Achsfolge: | BoâBoâ |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| LĂ€nge ĂŒber Puffer: | 27.400 |
| Breite: | 2900 mm |
| Höhe: | 3860 mm |
| Dienstmasse: | 62 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 150 km/h |
| Stundenzugkraft: | 760 kW |
| Dauerzugkraft: | 600 kW |
| Stromsystem: | 3000 V = |
| Fahrmotoren: | 4 |
| SitzplÀtze: | 1. Klasse: 18 2. Klasse 48 |
Die Triebwagen der Baureihen ALe 660 der italienischen Ferrovie dello Stato (FS) waren leichte Elektrotriebwagen, die mit einer Zwei-Klassen-Bestuhlung ausgerĂŒstet waren. Die Bestellung umfasste ursprĂŒnglich 22 Trieb- und Beiwagen, wurde dann aber mit der Abschaffung der 1. Klasse 1956 auf 15 Triebwagen gekĂŒrzt und die letzten sieben Fahrzeuge als reine 1. Klasse-Triebwagen der Baureihe ALe 540 ausgefĂŒhrt.
Die Technik der ALe 660 basierte auf derjenigen der ALe 840, von denen sie sich Ă€uĂerlich kaum unterschieden. Sie hatten aber, weil sie fĂŒr den Einsatz im Fernverkehr vorgesehen waren, einen höheren Komfort, der vergleichbar mit demjenigen der damaligen ElektrotriebzĂŒge war. Der Sitzteiler war im Vergleich zu den ALe 840 gröĂer gewĂ€hlt, ebenso waren die Fenster etwas gröĂer. Weiter war die Stirnfront geĂ€ndert. Sie hatte im Gegensatz zu den ALe 840 fĂŒr den PersonenĂŒbergang in der Stirnwand eine einzige groĂe TĂŒre mit einem einzigen groĂen Fenster. Die ALe 840 hatten hingegen eine zweiflĂŒglige TĂŒre mit zwei kleineren darin eingelassenen Fenstern.
Zu den Triebwagen passend wurden 15 Beiwagen Le 800 gebaut, die 80 SitzplÀtze 2. Klasse aufwiesen.
Die ALe 660 waren so ausgelegt, dass ein Triebwagen in der Ebene zwei Beiwagen mitfĂŒhren konnte, in steigungsreicheren Strecken nur einen. Die Triebwagen und Beiwagen wurden deshalb in der Regel so zu ZĂŒgen zusammengestellt, dass darin eine gleiche Anzahl Trieb- und Beiwagen vorhanden waren. Im Nahverkehr oder auf sehr steigungsreichen Strecken wurden Kompositionen gebildet, die aus zwei Triebwagen und einem Beiwagen bestanden.[1]
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