Forellenbarsch
Forellenbarsch (Micropterus salmoides)
| Forellenbarsch | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Forellenbarsch (Micropterus salmoides) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Micropterus salmoides | ||||||||||||
| (Lacépède, 1802) |
Der Forellenbarsch (Micropterus salmoides) ist ein großer Vertreter der Sonnenbarsche (Centrarchidae). Er erreicht eine Länge von maximal ca. 100 Zentimetern, bleibt jedoch für gewöhnlich mit ca. 40 – 70 Zentimetern deutlich kleiner. Das maximale Gewicht beträgt rund 10 Kilogramm. Forellenbarsche ernähren sich von anderen Fischen, Krebstieren und Fröschen.
Aussehen
Forellenbarsche haben einen für Sonnenbarsche relativ langgestreckten, seitlich abgeflachten Körper. Der große Kopf macht mehr als ein Viertel der Gesamtlänge aus. Die Rückenflosse ist zweigeteilt, wobei der vordere, hartstrahlige Teil niedriger ist als der hintere. Junge Forellenbarsche sind olivgrün mit dunklem Rücken, hellen Flanken und weißem Bauch. An den Flanken haben sie ein dunkles, unregelmäßiges Längsband. Ältere Fische werden einfarbig, graugrün oder dunkeloliv.
- Flossenformel: Dorsale X–XI/12–13, Anale III/10–11.
- Schuppenformel: SL 65–70.
Verbreitung
Die Heimat der Forellenbarsche liegt im östlichen Nordamerika, im Gebiet der Großen Seen, des Sankt-Lorenz-Stroms, der Hudson Bay und des Mississippi Rivers bis in Gewässer Texas’, Floridas sowie Mexikos. Forellenbarsche gehen auch in Brackwasser. Sie wurden in vielen Ländern für die Fischerei eingeführt. Seit 1883 wurden sie auch in Europa eingebürgert und leben heute zum Beispiel im Wörthersee, im Kalterer See und im Gardasee. Die Art zählt zu den 100 gefährlichsten Neobiota weltweit.
Fortpflanzung
Forellenbarsche bauen in der Laichzeit von März bis Juli eine bis zu einem Meter große Laichgrube im Kiesboden. Dort hinein legt das Weibchen seine Eier, die von beiden Geschlechtern bewacht werden.
Literatur
- Günther Sterba: Süsswasserfische der Welt. 2. Auflage. Urania, Leipzig/Jena/Berlin 1990, ISBN 3-332-00109-4.
- Fritz Terofal: Steinbachs Naturführer, Süßwasserfische. Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-4296-1.
Weblinks
- Forellenbarsch auf Fishbase.org (englisch)
- Micropterus salmoides in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: NatureServe, 2012. Abgerufen am 9. Februar 2014.
- Micropterus salmoides im Fischartenatlas der Deutschen Ichthyologischen Gesellschaft e.V. (Verbreitungsdaten aus Deutschland und Österreich, weitere Informationen)
Content Disclaimer
Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.
- The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
- There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
- It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
- Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
- Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.