Gubity
Gubity
| Gubity | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: |
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| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Ostróda | |
| Gmina: | Morąg | |
| Geographische Lage: | 53° 52′ N, 20° 4′ O | |
| Einwohner: | 113 (2021[1]) | |
| Postleitzahl: | 14-300 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 89 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NOS | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Mostkowo/DW 530 – Kozia Góra → Gubity | |
| Eisenbahn: | Bahnstrecke Olsztyn–Bogaczewo Bahnstation: Kozia Góra | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Gubity (deutsch Gubitten) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Stadt-und-Land-Gemeinde Morąg im Powiat Ostródzki.

Geographische Lage
Gubity liegt am Ostufer des Jezioro Marąg (deutsch Mahrung-See) im Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, elf Kilometer südöstlich der Stadt Morąg bzw. 17 Kilometer nördlich der Kreisstadt Ostróda. 700 Meter östlich des Dorfs befand sich ein Hügelgrab.[2]
Geschichte
Zur Zeit des Deutschen Ordens war Gubitten[2] ein Zinsdorf nach einheimischem Recht („Hakenrecht“). Es gehörte zum Kammeramt Locken innerhalb der Komturei Elbing.[3] Im Jahre 1448 fand sich außerdem ein Eintrag im Zinsbuch des Ordens.
Im Jahre 1785 galt Gubitten als ein königliches Dorf mit zehn Feuerstellen im Kirchspiel Eckersdorf unter dem Patronat des Königs,[3] im Jahre 1820 als königliches Dorf mit 17 Feuerstellen bei 92 Einwohnern.
Im Jahre 1874 gehörte Gubitten zu den Dörfern, die den neu errichteten Amtsbezirk Eckersdorf im ostpreußischen Kreis Mohrungen, Regierungsbezirk Königsberg bildeten.[4]
Gubitten zählte im Jahre 1885 322 Einwohner, im Jahre 1910 waren es 310.[3] Die Einwohnerzahl belief sich im Jahre 1933 auf 295 und im Jahre 1939 auf 267.[5]
Im Zusammenhang der Abtretung des gesamten südlichen Ostpreußen 1945 in Kriegsfolge an Polen erhielt Gubitten die polnische Namensform „Gubity“. Das Dorf ist heute eine Ortschaft innerhalb der Stadt-und-Landgemeinde Morąg im Powiat Ostródzki, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Im Jahre 2021 zählte Gubity 113 Einwohner.[1]
Religion
Bis 1945 war Gubitten in die evangelische Kirche in Eckersdorf in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingegliedert,[6] außerdem in die römisch-katholische Pfarrei St. Joseph in der Stadt Morąg im damaligen Bistum Ermland.[3]
Heute gehört Gubity zur katholischen Pfarrei in Florczaki im jetzigen Bistum Elbląg, sowie zur evangelischen Kirchengemeinde in Morąg, die heute eine Filialgemeinde von Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen ist.
Verkehr
Gubity liegt an einer Nebenstraße, die bei Mostkowo von der Woiwodschaftsstraße 530 abzweigt und über Kozia Góra dorthin führt.
Die nächste Bahnstation ist Kozia Góra. Sie liegt an der teilweise bis nach Elbląg führenden Bahnstrecke Olsztyn–Bogaczewo.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Polska w Liczbach: Wieś Gubity w liczbach (polnisch)
- ↑ a b Dietrich Lange: Gubitten, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
- ↑ a b c d Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Gubitten
- ↑ Rolf Jehke: Amtsbezirk Eckersdorf
- ↑ Michael Rademacher: Ortsbuch Landkreis Mohrungen
- ↑ Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 465
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