Hugo Botstiber

Hugo Botstiber (* 21. April 1875 in Wien, Österreich-Ungarn; † 15. Jänner 1941[1] in Shrewsbury, Großbritannien) war ein österreichischer Musikwis…

Hugo Botstiber

Hugo Botstiber (* 21. April 1875 in Wien, Österreich-Ungarn; † 15. Jänner 1941[1] in Shrewsbury, Großbritannien) war ein österreichischer Musikwissenschaftler.

Aufnahme von Georg Fayer (1927)
Arnold Schönberg: Hugo Botstiber, um 1910

Leben

Hugo Botstiber entstammte einer jüdischen Familie, konvertierte aber 1897 zum römisch-katholischen Glauben.[2] Er studierte bei Robert Fuchs und Guido Adler, bei Alexander von Zemlinsky nahm er Privatunterricht. 1900 wurde er Mitarbeiter in der Bibliothek und 1905 Sekretär und Kanzleidirektor der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Er war von 1912/13 bis 1938 Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft. Daneben war er auch Mitglied der Kommission zur Herausgabe der „Denkmäler der Tonkunst in Österreich“ und gab u. a. von 1907 bis 1911 das Jahrbuch Musikbuch aus Österreich heraus. Nach seinem altersgemäßen Ausscheiden musste er aufgrund seiner Herkunft nach dem „Anschluss“ Österreichs nach England emigrieren, wo er noch als Privatgelehrter tätig war.

Schriften (Auswahl)

  • Richard Heuberger (Red.), —: Musikbuch aus Österreich. Ein Jahrbuch der Musikpflege in Österreich und der bedeutendsten Musikstätten des Auslandes. K. Fromme, Wien/Leipzig 1904, OBV. (1904, erster Jahrgang, und 1911, achter Jahrgang).
  • Robert Schumann’s Symphonien. Erläuterungen mit Notenbeispielen. Meisterführer, Band 13, ZDB-ID 1306234-7. Schlesinger, Berlin 1910, OBV.
  • Geschichte der Ouvertüre und der freien Orchesterformen. Mit Notenanhang. Kleine Handbücher der Musikgeschichte nach Gattungen, Band 9, ZDB-ID 121778-1. Breitkopf & Härtel, Leipzig 1913, OBV.
  • Beethoven im Alltag. Ein Beitrag zur Jahrhundertfeier. Mit zahlreichen Bild- und Notenbeilagen. Wiener Philharmonischer Verlag, Wien 1927, OBV.
  • Joseph Haydn. Band 3. Unter Benutzung der von Carl Ferdinand Pohl hinterlassenen Materialien. Breitkopf & Härtel, Leipzig 1927, OBV.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Im Gegensatz zur im Artikel zitierten Literatur und teilweise auch den Weblinks geben MGG und New Grove 1942 als Todesjahr an.
  2. Anna L. Staudacher: "… meldet den Austritt aus dem mosaischen Glauben". 18000 Austritte aus dem Judentum in Wien, 1868–1914: Namen – Quellen – Daten. Peter Lang, Frankfurt/M. u. a. 2009, ISBN 978-3-631-55832-4, S. 73 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.