Julius Erbelding
Julius Erbelding (* 2. November 1864 in Zweibrücken; † 4. November 1926 ebenda) war ein deutscher Staatsanwalt und Richter sowie Mitglied der bayerischen Kam…
Julius Erbelding (* 2. November 1864 in Zweibrücken; † 4. November 1926 ebenda) war ein deutscher Staatsanwalt und Richter sowie Mitglied der bayerischen Kammer der Reichsräte.
Leben
Julius Erbelding wurde als Sohn eines Arztes geboren und besuchte das Gymnasium Zweibrücken[1] und absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München.[2] Am 20. November 1892 wurde er als geprüfter Rechtspraktikant zum Amtsanwalt beim Amtsgericht Landau in der Pfalz unter gleichzeitiger Übertragung der Funktionen des Amtsanwalts beim Amtsgericht Annweiler ernannt.[3] Am 30. Juni 1898 wurde er in seiner Funktion als III. Staatsanwalt beim Landgericht Frankenthal zum Amtsrichter beim Amtsgericht Landau in der Pfalz ernannt.[4] Von 1900 bis 1926 war er als Oberlandesgerichtsrat stellvertretender Direktor des Landgerichts Frankenthal.
Er engagierte sich in der Politik und wurde Mitglied der Liberalen Vereinigung, die sich 1880 aus der Abspaltung des linken Flügels der Nationalliberalen Partei gebildet hatte und 1884 mit der Deutschen Fortschrittspartei zur Deutschen Freisinnigen Partei fusionierte. Vom 30. September 1915 an hatte er als Nachfolger des verstorbenen Abgeordneten Hans Kopp ein Mandat für die bayerische Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er blieb bis 1918 in dem Parlament, wo er in verschiedenen Ausschüssen tätig war.
Erbelding war Mitglied des Deutschen Alpenvereins, Sektion Frankenthal.[5]
Siehe auch
Weblinks
- Julius Erbelding in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.
Einzelnachweise
- ↑ Jahresbericht über das Königliche Gymnasium und die Lateinische Schule zu Zweibrücken in der Pfalz. 1851 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ J. 1851 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Justizministerialblatt für den Freistaat Bayern, Band 30. 1892 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Justizministerialblatt für den Freistaat Bayern, Band 36. 1898 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Jahresbericht der SektionFrankenthal des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins 104 Digitalisat
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Erbelding, Julius |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist, Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer (Liberale Vereinigung) |
| GEBURTSDATUM | 2. November 1864 |
| GEBURTSORT | Zweibrücken |
| STERBEDATUM | 4. November 1926 |
| STERBEORT | Zweibrücken |
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