Kakaomutter
Als Kakaomütter werden Bäume bezeichnet, die Kakaobäumen den Schatten spenden, den sie für das Gedeihen benötigen.
Als Kakaomütter werden Bäume bezeichnet, die Kakaobäumen den Schatten spenden, den sie für das Gedeihen benötigen.
Beschreibung
Um ertragreich zu gedeihen, benötigen Kakaobäume neben ausreichend hohen Temperaturen und genügend Niederschlag auch sehr viel Schatten, da die Pflanzen empfindlich auf direkte Sonneneinstrahlung reagieren. Dafür werden per Mischbepflanzung die sogenannten Kakaomütter als schattenspendende Pflanzen eingesetzt. Bei jungen Kakaobäumen werden dazu zum Beispiel Guaven, Bananen- oder Maispflanzen verwendet, bei älteren Exemplaren kommen größere Pflanzen wie Mangobäume, Kokos- oder Ölpalmen zum Einsatz. Neben der Beschattung bieten die Kakaomütter außerdem einen Schutz vor Windbruch und verringern die Wuchshöhe der Kakaobäume, was die Ernte der Früchte erleichtert.[1] Das Prinzip der Beschattung durch andere Pflanzen für die Aufzucht von Kakaobäumen wurde bereits von den Maya in präkolumbischer Zeit angewandt.
Namensherkunft
Die Bezeichnung für die schattenspendenden Bäume stammt aus der spanischen Kolonialzeit Mittelamerikas. Als die Spanier erkannten, welchen Zweck die von den Maya verwendeten Beschattungsbäume hatten, nannten sie diese Madres de cacao, Kakaomütter.
Literatur
- Gerhard Eisenbrand, Peter Schreier: RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie. 2. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-13-179282-2, S. 581 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- J. Schormüller: Alkaloidhaltige Genussmittel, Gewürze, Kochsalz. Springer-Verlag, 1970, ISBN 978-3-642-46226-9, S. 216 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Sonja Ott-Dörfer: Das kleine Buch der Schokolade. Verlag Gräfe und Unzer, München 2009, ISBN 978-3-8338-1656-7, S. 32 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Jutta Gay: Schokolade – ein Genuss. Verlag Gräfe und Unzer, München 2006, ISBN 978-3-8338-0241-6, S. 14 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Einzelnachweise
- ↑ Paul Heinz List, Ludwig Hörhammer: Chemikalien und Drogen Teil C: T–Z. Springer-Verlag, 1979, ISBN 978-3-642-67085-5, S. 106 (Abschnitt: Theobroma ovalifolium).
Content Disclaimer
Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.
- The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
- There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
- It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
- Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
- Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.