Kalno

Kalno

Kalno
Kalno
Kallendorf
?
Hilfe zu Wappen
Kalno Kallendorf (Polen)
Kalno
Kallendorf (Polen)
Kalno
Kallendorf
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Świdnica
Geographische Lage: 50° 56′ N, 16° 31′ OKoordinaten: 50° 55′ 31″ N, 16° 31′ 25″ O
Einwohner: 381
Postleitzahl: 58-130
Telefonvorwahl: (+48) 74
Kfz-Kennzeichen: DSW
Wirtschaft und Verkehr
Straße: ŚwidnicaŻarów
Nächster int. Flughafen: Breslau
Kalno

Kalno (deutsch Kallendorf) ist ein Dorf in der Stadt- und Landgemeinde Żarów (Saarau) im Powiat Świdnicki in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.

Lage

Kalno liegt ungefähr drei Kilometer östlich von Żarów (Saarau), 12 Kilometer nordöstlich von Świdnica (Schweidnitz) und 43 Kilometer südwestlich von Breslau.

Geschichte

1307 wurde der Ort in einer Urkunde als „Kalendorf“ erwähnt. Es gehörte zum Herzogtum Schweidnitz, das nach dem Tod des Herzogs Bolko II. 1368 erbrechtlich an den späteren böhmischen König Wenzel fiel. 1369 schenkte Herzogin Agnes das Gut dem Kloster Grüssau, das bis zur Säkularisation Grundherr von Kallendorf blieb. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Kallendorf 1741/42 mit fast ganz Schlesien an Preußen. Die alten Verwaltungsstrukturen wurden aufgelöst und Kallendorf in den Landkreis Schweidnitz eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb.

1785 bestand Kallendorf aus einem Vorwerk, elf Bauern, 12 Gärtnern, 10 Häuslern und 214 Einwohnern.[1] 1845 zählte Kallendorf im Besitz der Erben des Grafen von Maltzahn, Patrimonium-Gericht der Herrschaft Würben, 38 Häuser, ein Vorwerk, 372 meist katholische Einwohner (8 evangelisch), evangelische Kirche zu Konradswaldau, katholische Kirche zu Würben, eine 1838 gegründete katholische Schule, eine Brennerei, zehn Handwerker und drei Händler. Im Dorf wurde früher von den Bauern Torfstecherei betrieben, der 1841 3000 Schock lieferte.[2]

1874 wurde der Amtsbezirk Würben gebildet, der aus den Landgemeinden Eckersdorf, Kallendorf und Würben sowie den zugehörigen Gutsbezirken bestand. Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Kallendorf 1945 an Polen und wurde in Kalno umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, so weit sie nicht schon vorher geflohen war, vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren zum Teil Heimatvertriebene aus Ostpolen, das von der Sowjetunion annektiert worden war. Heute gehört Kalno zur Landgemeinde Żarów. Von 1975 bis 1998 gehörte das Gebiet zur Woiwodschaft Wałbrzych.

Siehe auch

Literatur

  • Leonhard Radler: Beiträge zur Geschichte der Grüssauer Klosterdörfer Kallendorf und Eckersdorf In: Archiv für schlesische Kirchengeschichte, 1978, Band 36, S. 79–97
Commons: Kalno – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Friedrich Albert Zimmermann: Beiträge zur Beschreibung von Schlesien: Fünfter Band. bey Johann Ernst Tramp, 1785, S. 446.
  2. Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topograph. Übersicht der Dörfer, Flecken, ... der königl. Preußischen Provinz Schlesien (etc.) 2., verm. Aufl. Graß, 1845, S. 265.

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.