Kurnool
Kurnool (Telugu: కర్నూలు Karnūlu, auch Karnul) ist eine Großstadt mit annähernd 600.000 Einwohnern im ostindischen Bundesstaat Andhra Pradesh. …
| Kurnool కర్నూలు | ||
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| Staat: | ||
| Bundesstaat: | Andhra Pradesh | |
| Distrikt: | Kurnool | |
| Subdistrikt: | Kurnool | |
| Lage: | 15° 50′ N, 78° 3′ O | |
| Höhe: | 285 m | |
| Fläche: | 97,7 km² | |
| Einwohner: | 457.633 (2011) | |
| Bevölkerungs- dichte: |
4684 Ew./km² | |

Kurnool (Telugu: కర్నూలు Karnūlu, auch Karnul) ist eine Großstadt mit annähernd 600.000 Einwohnern im ostindischen Bundesstaat Andhra Pradesh. Seit dem Jahr 1967 ist sie auch Sitz eines römisch-katholischen Bistums, welches dem Erzbistum Hyderabad als Suffraganbistum unterstellt ist.
Lage und Klima
Die ca. 285 m hoch gelegene Großstadt Kurnool befindet sich etwa 220 km (Fahrtstrecke) südlich von Hyderabad auf dem südlichen Flussufer der Tungabhadra, die wenige Kilometer weiter östlich in den Krishna mündet. Das Klima ist meist warm bis heiß; Regen (ca. 800–1000 mm/Jahr) fällt nahezu ausschließlich während der sommerlichen Monsunzeit.
Bevölkerung
| Jahr | 1991 | 2001 | 2011 |
| Einwohner | 275.360 | 342.973 | 457.633[1] |
Knapp 67 % der zumeist zugewanderten Einwohner sind Hindus, ca. 29 % sind Moslems und ca. 2,5 % sind Christen; die übrigen Religionsgemeinschaften wie Jains, Buddhisten und Sikhs bilden Randgruppen.[2]
Geschichte
Die Besiedlung Kurnools (ehemals Kandanavolu) reicht weit zurück; erstes bedeutendes Bauwerk war jedoch das Fort aus der Vijayanagar-Zeit im 16. Jahrhundert. Kurnool war die Hauptstadt des ehemaligen Bundesstaates Andhra, der im Jahr 1953 aus dem Staat Madras herausgelöst wurde und 1956 mit dem States Reorganisation Act im neuen Bundesstaat Andhra Pradesh aufging. Der ursprüngliche Name Kandenaolu (కందెనవోలు) der über 2000 Jahre alten Stadt wurde bei ihrer Übernahme durch die Britische Ostindien-Kompanie zu „Kurnool“ anglisiert.
Sehenswürdigkeiten
- Ältestes historisches Bauwerk ist das Konda-Reddy-Fort aus der Zeit der Vijayanagar-Herrschaft.
- Das ca. 1 km südlich des Forts am Handri-River stehende Mausoleum Gol Gumbaz oder Gol Ghumat wurde über der Grabstätte des im Jahr 1618 verstorbenen Herrschers (nawab) Abdul Wahab Khan errichtet. Der im Grundriss quadratische Bau wird von einer – auf einem Tambour aufruhenden – gebauchten Kuppel überhöht.
- Umgebung
- Der ca. 10 km südlich der Stadtmitte und ebenfalls am Handri-River stehende Jagannatha Gattu Temple stammt auch aus der Zeit der Vijayanagar-Herrschaft.
Persönlichkeiten
- Arcot Ramasamy Mudaliar (1887–1976), ehemaliger Präsident des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen
Weblinks
Einzelnachweise
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