Louis Alexander Simons
Louis Alexander Simons (* 27. Februar 1843 in Köln; † 27. Mai 1908 in Bad Godesberg) war ein preußischer Verwaltungsbeamter und Landrat.
Louis Alexander Simons (* 27. Februar 1843 in Köln; † 27. Mai 1908 in Bad Godesberg) war ein preußischer Verwaltungsbeamter und Landrat.
Leben
Der evangelische Simons wurde 1843 in Köln als Sohn des Generaladvokaten beim Rheinischen Appellationsgericht (und später beim preußischen Justizminister) Ludwig Simons und dessen Ehefrau Charlotte Meckel († 17. Juli 1889 in Elberfeld) geboren. Nach dem Besuch des Friedrich-Wilhelms-Gymnasiums in Berlin und der abgelegten Reifeprüfung im Frühjahr 1860 absolvierte er bis 1863 ein Studium der Rechtswissenschaften in Berlin, Heidelberg, Göttingen und Köln.
Im März 1863 wurde er Auskultator beim Kreisgericht Berlin. Nach der Ernennung zum Gerichtsreferendar im November 1864 begann er eine Ausbildung beim Kreisgericht Hamm sowie beim Appellationsgericht Hamm. Im Juni 1867 absolvierte er sein drittes juristisches Examen, wonach er im November 1867 zum Gerichtsassessor ernannt und zur Ausbildung im Rheinischen Recht an das Landgericht Trier überwiesen wurde. Im Februar 1869 wurde er Hilfsarbeiter bei der Regierung Trier, und ab November 1869 übernahm er vertretungsweise die Verwaltung des Landratsamtes Saarbrücken. Im Januar 1871 wurde er zum kommissarischen Landrat des Landkreises Gladbach ernannt, dem im Februar 1871 die Übernahme als Regierungsassessor in die allgemeine Verwaltung und im März 1872 die Ernennung zum Landrat mittels Allerhöchster Kabinettsorder (AKO) folgte. Im Juni 1873 wurde er auf eigenen Antrag aus dem Staatsdienst entlassen. Im Anschluss betätigte er sich als Begründer und Leiter von Kartellen in der Industrie.[1]
Familie
Louis Alexander Simons heiratete am 17. Juni 1869 Caroline (Lina) Weber (* 21. Dezember 1844 in Duisburg; † 3. März 1889 in Düsseldorf), Tochter des Kaufmanns Carl August Weber zu Duisburg (* 25. November 1808 in Mudersbach; † 14. November 1882) und dessen Ehefrau Katharina Fahlenbruch.[1] Eine gemeinsame Tochter war die spätere Dozentin an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf und Professorin an der Akademie für Angewandte Kunst München, Anna Simons.[2]
Einzelnachweise
- ↑ a b Horst Romeyk: Die leitenden staatlichen und kommunalen Verwaltungsbeamten der Rheinprovinz 1816–1945 (= Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde. Band 69). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-7585-4, S. 750 f.
- ↑ Die Geschichte der Bremer Presse …erlauchten Gästen ein würdiges Haus zu bereiten, von Helmut Steffens in der Google-Buchsuche ISBN 978-3-7519-7188-1, S. 241
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Simons, Louis Alexander |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Verwaltungsbeamter und Landrat |
| GEBURTSDATUM | 27. Februar 1843 |
| GEBURTSORT | Köln |
| STERBEDATUM | 27. Mai 1908 |
| STERBEORT | Bad Godesberg |
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