Lydia Venieri

Lydia Venieri (griechisch Λυδία Βενιέρη; geboren am 27. Januar 1964 in Athen) ist eine griechische Künstlerin, deren Werk von Skulpturen bis hin zu…

Lydia Venieri
Porträt von Lydia Venieri mit ihrer Katze (2024)

Lydia Venieri (griechisch Λυδία Βενιέρη; geboren am 27. Januar 1964 in Athen) ist eine griechische Künstlerin, deren Werk von Skulpturen bis hin zu Installationen reicht und dabei Malerei, Fotografie, Videokunst sowie das Internet in Form von Multimedia Kunst einbeziehen.

Leben und Werk

Lydia Venieri gab in einem Interview an, dass sie sich schon als Kind nur für Kunst interessiert und sich auf wenig anderes konzentriert habe.[1] Sie ging mit 18 von Griechenland nach Paris, um an der École des Beaux Arts Malerei und Bildhauerei zu studieren. 1987 nahm sie mit vierzig eigenen Skulpturen in der Ausstellung Carte Blanche im Centre Georges-Pompidou teil. Im Jahr 2000 erhielt sie die Medaille der Académie française de Paris für ihre Bildhauerei. Es folgten Ausstellungen in verschiedenen Galerien Europas. Ihre Kunst wurde unter anderem im Circulo de Bellas Artes von Madrid, in der griechischen Nationalgalerie in Athen, im Palais de Tokyo, beim Manifesta Rotterdam, im Zentrum zeitgenössischer Kunst von Dordrecht sowie bei den Olympischen Sommerspielen von Athen 2004 gezeigt.[2]

Sie fertigte auch Kostüme und Video-Art für Musikaufführungen an, wie beispielsweise 2023 für die Oper La vestale von Gaspare Spontini, die in Thessaloniki aufgeführt wurde.[3]

Nach dem frühen Tod ihres ersten Ehemanns zog sie 1998 nach New York, hält sich aber regelmäßig in ihrer Heimat auf.[4] Bis heute lebt sie mit ihrer Familie in New York.[1]

Lydia Venieri machte sich als Bildhauerin und Fotografin einen Namen, indem sie „sich dem Unvorstellbaren und der Utopie“ geöffnet habe, wie Janna Katsogeorgi auf Ethnikos Kiryx es beschrieb.[5] Anlässlich ihrer Ausstellung Byronic Heroes (2021), die in Zusammenhang mit der Poesie Lord Byrons und seiner Zeit stand, wurde ihre Arbeit als von alltäglicher Mythologie und Symbolik inspiriert charakterisiert.[6] In der Online Zeitung iefimerida urteilte Manolis Daloukas, dass „die Gesamtheit dieser Werke eine poetische Darstellung des Stils und Charakters der griechischen Jugend der byronischen Epoche darstellten.“[7]

Über ihre eigenen Werke äußerte sich die Künstlerin folgendermaßen: „With sculptures, I create environments and installations where stories happen, leading to videos and photos.“ (Mit Skulpturen schaffe ich Umgebungen und Installationen, in denen Geschichten entstehen, die wiederum zu Videos und Fotos führen.)[1]

Ausstellungen (Auswahl)

Tower of Symbols (Athen 2004, Metallturm von vier Meter Höhe)
  • 2007: War Games - New Photographs, Stuxgallery, New York (Einzelausstellung)[8]
  • 2011: The Last Conflict - Retrospective Lydia Venieri, Stuxgallery, New York (Einzelausstellung)[9]
  • 2021: Byronic Heroes, Macedonian Museum of Modern Art, Thessaloniki (Einzelausstellung)[10]
  • 2023: Thirteenth Month, The Opening Gallery, New York (Einzelausstellung)[11]
  • 2025: Femicide, Anya and Andrew Shiva Gallery, New York (Gruppenausstellung)[12]

Veröffentlichungen

  • Theogony. Charta 2011, ISBN 978-8881587926. (mit Nadja Argyropoulou und Anastasia Aukeman)
  • Λενάκι. Δυο φωτιές και δυο κατάρες. (Lenaki. Zwei Feuer und zwei Flüche.) Vivliopoleion tis Estias, Athen 2021, ISBN 978-960-05-1829-0. (mit Texten von Dimitiris Indaris)

Einzelnachweise

  1. a b c Anthony Haden-Guest Catches up with Lydia Venieri at her Downtown New York art space. Abgerufen am 8. April 2026 (englisch).
  2. Συντελεστές. Abgerufen am 8. April 2026 (hebräisch).
  3. GASPARE SPONTINI: LA VESTALE. Abgerufen am 8. April 2026 (englisch).
  4. ΕΡΤ Α.Ε.: Η εικαστικός Λυδία Βενιέρη και το εργαστήρι της 11/6/23 | ΕΡΤ. 11. Juni 2023, abgerufen am 8. April 2026 (hebräisch).
  5. Achilleas Kouremenos: Η Λυδία Βενιέρη μαγεύει τον κόσμο, χωρίς να τον εγκαταλείπει. In: ekirikas.com. 4. Januar 2025, abgerufen am 8. April 2026 (griechisch).
  6. Byronic Heroes Lydia Venieri | MOMUS. Abgerufen am 8. April 2026 (englisch).
  7. ΜΑΝΩΛΗΣ ΝΤΑΛΟΥΚΑΣ: Η Λυδία Βενιέρη και η κόρη της, Κιμώνα, μας ξεναγούν στη Βυρωνική Εποχή [εικόνες] - iefimerida.gr. 16. November 2021, abgerufen am 8. April 2026 (griechisch).
  8. Lydia Venieri - Exhibitions - Stux Gallery. Abgerufen am 8. April 2026 (englisch).
  9. Lydia Venieri - Exhibitions - Stux Gallery. Abgerufen am 8. April 2026 (englisch).
  10. Newsroom: Byronic Heroes | Thessaloniki | To February 20. In: eKathimerini.com. 31. Dezember 2021, archiviert vom Original am 31. Dezember 2021; abgerufen am 8. April 2026 (englisch).
  11. Lydia Venieri: The Thirteen Month | Solo Exhibition – Greece in USA. Abgerufen am 8. April 2026 (englisch).
  12. Lydia Venieri. Abgerufen am 8. April 2026 (englisch).

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