Madison Shields

Madison Shields (* 9. Februar 2000 in El Dorado Hills, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin.

Madison Shields
Porträt
Geburtstag 9. Februar 2000
Geburtsort El Dorado Hills, Kalifornien, USA
Größe 1,93 m
Hallenvolleyball
Position Libera, Außenangriff
Vereine
2018–2021 Pepperdine Waves
Beachvolleyball
Partnerin 2022 Melanie Paul
2022–2023 Samantha Parrish
2023–2024 Verschiedene
2024 Avery Poppinga
2025 Macy Jerger
2026 Verschiedene
Weltrangliste Position 131 mit Kolinske
204 mit Deberg[1]
Erfolge
2026 – Siegerin AVP Open Austin
2026 – Siegerin NORCECA San Salvador
2026 – Zweite AVP Open Waupaca
2026 – Vierte FIVB Challenge Shangluo
Stand: 27. Juli 2026

Madison Shields (* 9. Februar 2000 in El Dorado Hills, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin.

Karriere Halle

Die Kalifornierin besuchte die Oak Ridge High School (ORHS) in ihrem Heimatort. In drei Spielzeiten führte sie ihr Team zur Meisterschaft in der Liga und erhielt die Letterauszeichnung als Libera und Außenangreiferin. 2016 und in der folgenden Saison hatte sie die meisten erfolgreichen Abwehraktionen ihrer Mannschaft. Darüber hinaus wurde sie 2017 zur wertvollsten Spielerin gewählt. In ihrem Senior-Schuljahr zog die ORHS in die Vorschlussrunde der Landesmeisterschaft von Kalifornien ein.

Nach erfolgreichem Schulabschluss schrieb sich Shields 2018 an der Pepperdine University ein. Als Freshman gelangen ihr 136 Digs und 265 erfolgreiche Aufschlagannahmen bei nur sechzehn Fehlern. Diese beeindruckenden Zahlen konnte sie als Sophomore noch steigern. Sie war eine von sechs Pepperdine Waves, die in allen Begegnungen eingesetzt wurden. Da sie auch als Außenangreiferin fungierte, kamen zu 214 erfolgreichen Abwehraktionen, 370 Annahmen mit nur neunzehn Fehlern auch 25 Assists und sieben Aufschlagasse hinzu. Als Junior stand sie in allen 21 Partien in der Startformation und war die beste Libera Pepperdines. Da sie weiterhin zeitweise als Angreiferin eingesetzt wurde, sorgte sie mit Assen für neun Punkte. Sie schaffte in zwanzig Spielen zweistellige Digswerte. Einmal gelang ihr die Saisonbestleistung mit 34 erfolgreichen Abwehraktionen, in drei weiteren Spielen wurden es zwanzig und mehr. Auch ihre Annahmeanzahl und -quote konnte sie noch einmal deutlich verbessern. Bei der Gesamtzahl von 596 waren wie im Vorjahr nur neunzehn fehlerhafte Versuche dabei. Nach der Saison wurde sie zur WCC Libera des Jahres gewählt.

In ihrem letzten Jahr an der Universität startete sie als eine von vier Waves in allen 106 Sätzen. Sie hatte ähnlich gute Werte wie im Jahr zuvor. Ihren Karrierehöchstwert von 34 Digs in einem Spiel konnte sie noch einmal wiederholen. Außerdem gelangen ihr in einer anderen Begegnung zweistellige Werte sowohl in erfolgreichen Abwehrverhalten als auch in Assists. Während des gesamten Studiums verpasste sie kein einziges Spiel der Waves. Das bedeutet, dass sie in insgesamt 109 Partien auf dem Spielfeld stand. Am Ende der Spielzeit beendete sie ihre Hallenkarriere.[2]

Karriere Beach

2019 stand die Sportlerin zum ersten Mal bei einem Association of Volleyball Professionals Event im Sand, schied aber in der Qualifikation aus. Drei Jahre später verbrachte sie ihr letztes Studienjahr ebenfalls als Beachvolleyballerin. An der Seite der Deutschen Melanie Paul hatte sie eine Bilanz von 25:9 auf Feld eins.[3] Auf der AVP Tour erzielte die US-Amerikanerin im Juli des Jahres bei den Waupaca Open mit Samantha Parrish als Fünfte ein Top Sechs Resultat. Diese Platzierung konnte sie eine Saison später am selben Ort mit Lydia Smith wiederholen. Bei den Futures der World Pro Tour wurde sie 2023 in Geelong sowie 2024 auf Ios und in Krakau mit Delaney Peranich Vierte. Dieses Ergebnis hatten Shields und Avery Poppinga zuvor in Mount Maunganui ebenfalls erkämpft, bevor sie im Dezember beim gleichwertigen Wettbewerb in Pompano Beach zum ersten Mal im Finale standen. Mindestens sportlich ebenso wertvoll war eine Woche vorher der Einzug in die Top Zwölf mit Piper Ferch beim Challenge in Nuvali. Eine Saison später war das beste Resultat das Erreichen der Runde der Acht mit Macy Jerger bei der AVP-Veranstaltung in Wisconsin.

Die beste Spielzeit für Shields bis zu diesem Zeitpunkt begann 2026 an der Seite von Kamila Tan mit dem Sieg im Endspiel über Molly Phillips / Abby Van Winkle bei den Austin Open der amerikanischen Beachserie. Einen Monat später gewann die aus dem El Dorado County stammende Athletin mit ihrer ersten Partnerin von 2019 Hannah Rable das Turnier der North, Central America and Caribbean Volleyball Confederation in San Salvador. Eine weitere Finalteilnahme gelang mit Natalie Myszkowski in Waupaca. Beim Challenge der FIVB in Shangluo bildeten Kylie Deberg und Madison Shields zum ersten Mal ein Team. Nach dem Sieg im Pool wurden sowohl die Chinesinnen Xia Xinyi / Yan Xu als auch das ebenfalls neuformierte Beachpaar Kennedy Coakley / Abby Van Winkle bezwungen. So stand nach den folgenden beiden Niederlagen der vierte Platz zu Buche.

Auszeichnungen

Privates

Die Sportlerin ist die Tochter von Roy und Nicole Shields, die Volleyball an der Chico State spielte.[3] Der jüngere Bruder von Madison Shields heißt Joe.[2]

Einzelnachweise

  1. FIVB-Weltrangliste (Stand: 27. Juli 2026)
  2. a b c 2021 Women's Volleyball Roster 6 Madison Shields. https://pepperdinewaves.com, abgerufen am 27. November 2024 (englisch).
  3. a b Madison Shields United States Bio Bits. BVDb, abgerufen am 27. November 2024 (englisch).

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