Mahalat
Mahalat (hebräisch .mw-parser-output .Hebr{font-size:115%}מָחֲלַת .mw-parser-output .Latn{font-family:"Akzidenz Grotesk","Arial","Avant Garde Gothic","C…
Mahalat (hebräisch מָחֲלַת Māḥǎlat) ist der Name zweier im Tanach erwähnter Frauen. Während diese Namen im Masoretischen Text gleich lauten, differenzieren sowohl Septuaginta als auch Vulgata zwischen der Frau Esaus (altgriechisch Μαελεθ Maeleth, lateinisch Maeleth) und der Frau Rehabeams (altgriechisch Μολ(λ)αθ Mol(l)ath, lateinisch Maalath). Im Samaritanischen Pentateuch (Samaritanus) wird der Name der Frau Esaus vokalisiert als Mā’ēlat.[1]
Frau Esaus
Dem Buch Genesis zufolge war Mahalat eine Tochter Ismaels. Laut dieser biblischen Erzählung heiratete Esau Mahalat, nachdem er bemerkt hatte, dass seine beiden kanaanäischen Frauen von seinen Eltern Isaak und Rebekka nicht akzeptiert wurden (Gen 28,6–9 EU). Diese dritte Ehe Esaus entspricht den Endogamieregeln, die in den Erzelternerzählungen den Standard bilden.
In der Genealogie Esaus Gen 36,1–15 EU werden Esaus Ehefrauen und Kinder aufgezählt. In dieser Liste lautet der Name der dritten Frau aber nicht Mahalat, sondern Basemat (hebräisch בָּשְׂמַת Bāśəmat). Dieser Widerspruch wurde im Samaritanus so aufgelöst, dass in Gen 36,2–3 EU konsequent Mahalat (Mā’ēlat) anstelle von Basemat eingesetzt wird. Den gegenteiligen Weg schlug die antike syrische Übersetzung (Peschitta) ein, indem sie in der Erzählung von Esaus dritter Heirat Gen 28,6-9 stets den Namen Basemat und nicht Mahalat bringt. Der Targum Pseudo-Jonathan löst das Problem, indem er die Namensformen Mahalat und Basemat stehen lässt und erklärt, es handle sich um die gleiche Frau.[2]
Frau Rehabeams
Dem 2. Buch der Chronik zufolge hatte Rehabeam, der König von Juda und Sohn Salomos, insgesamt 18 Haupt- und 60 Nebenfrauen, welche zum größten Teil nicht namentlich genannt werden. Als erste der namentlich genannten Frauen Rehabeams wird Mahalat, die Tochter des Jerimot und der Abihajil aufgezählt. Es wird überliefert, dass sie drei Söhne hatte: Jëusch, Schemarja und Saham (2. Chr 11,18–19 EU). Dabei handelt es sich um Sondergut des Chronisten, das im 1. Buch der Könige keine Parallele hat.
Literatur
- Benjamin Ziemer: Mahalath. In: Encyclopedia of the Bible and Its Reception (EBR). Band 17, De Gruyter, Berlin/Boston 2019, ISBN 978-3-11-031334-5, Sp. 527–529.
Anmerkungen
- ↑ Gesenius. 18. Aufl. 2013, S. 659.
- ↑ Benjamin Ziemer: Mahalath. In: Encyclopedia of the Bible and Its Reception (EBR). Band 17, De Gruyter, Berlin/Boston 2019, ISBN 978-3-11-031334-5, Sp. 529.
Content Disclaimer
Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.
- The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
- There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
- It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
- Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
- Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.