Megan Simmonds

Megan Simmonds (* 18. März 1994 in Kingston; zwischenzeitlich Megan Tapper[1]) ist eine jamaikanische Hürdenläuferin, die sich auf den 100-Meter-Hür…

Megan Simmonds
Megan Tapper
Nation Jamaika Jamaika
Geburtstag 18. März 1994 (32 Jahre)
Geburtsort Kingston, Jamaika
Größe 156 cm
Gewicht 50 kg
Karriere
Disziplin 100-Meter-Hürdenlauf
Bestleistung 12,34 s
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Commonwealth Games 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Panamerikanische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
NACAC-Meisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Bronze Tokio 2020 100 m Hürden
Logo der Commonwealth Games Federation
 Commonwealth Games
Silber Glasgow 2026 100 m Hürden
Logo der Pan American Games
 Panamerikanische Spiele
Bronze Lima 2019 100 m Hürden
NACAC-Meisterschaften
Silber Freeport 2022 100 m Hürden
Bronze Freeport 2022 4 × 100 m
letzte Änderung: 10. August 2026

Megan Simmonds (* 18. März 1994 in Kingston; zwischenzeitlich Megan Tapper[1]) ist eine jamaikanische Hürdenläuferin, die sich auf den 100-Meter-Hürdenlauf spezialisiert hat. 2021 gewann sie eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio.

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Megan Tapper bei den CARIFTA-Games, benannt nach der Caribbean Free Trade Association (CARIFTA), 2010 in George Town, bei denen sie in 13,64 s siegreich war. Anschließend siegte sie in 14,32 s auch bei den Zentralamerika- und Karibik-Juniorenmeisterschaften in Santo Domingo und wurde bei den erstmals ausgetragenen Olympischen Jugendspielen in Singapur in 13,62 s Vierte. Bei den CARIFTA-Games 2011 in Montego Bay kam sie im Finale nicht ins Ziel und belegte bei den Jugendweltmeisterschaften nahe Lille in 13,78 s den sechsten Platz. 2013 siegte sie bei den CARIFTA-Games in Nassau in 13,89 s ein letztes Mal. 2014 gewann sie bei den U23-NACAC-Meisterschaften in Kamloops in 13,06 s die Silbermedaille im Hürdenlauf sowie in 45,90 s die Bronzemedaille mit der jamaikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel. 2016 qualifizierte sie sich für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, bei denen sie mit 12,95 s im Halbfinale ausschied. 2017 nahm sie an den Weltmeisterschaften in London teil, bei denen sie mit 12,93 s ebenfalls im Halbfinale ausschied. Im Jahr darauf nahm sie erstmals an den Commonwealth Games im australischen Gold Coast teil und wurde dort in 13,18 s Siebte. Bei den IAAF World Relays 2019 in Yokohama siegte sie in 55,47 s in der Hürden-Pendelstaffel im Vorlauf und ging im Finale nicht mehr an den Start. Im August startete sie bei den Panamerikanischen Spielen in Lima und gewann dort in 13,01 s die Bronzemedaille hinter der Costa-Ricanerin Andrea Vargas und Chanel Brissett aus den Vereinigten Staaten. Im Oktober erreichte sie bei den Weltmeisterschaften in Doha das Finale, in dem sie ihr Rennen aber nicht beenden konnte. 2021 qualifizierte sie sich für die Olympischen Sommerspiele in Tokio und gelangte dort bis ins Finale, in dem sie in 12,55 s die Bronzemedaille hinter der Puerto-Ricanerin Jasmine Camacho-Quinn mit 12,37 s und der US-Amerikanerin Kendra Harrison mit 12,52 s gewann.[2] Anschließend wurde sie beim Meeting de Paris in 12,66 s Dritte und auch beim Memorial Van Damme lief sie nach 12,77 s auf Rang drei ein, wie auch bei Weltklasse Zürich mit 12,55 s.

2022 gelangte sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene bis ins Halbfinale und schied dort mit 12,52 s aus, ehe sie bei den Commonwealth Games in Birmingham in 12,67 s den vierten Platz belegte. Daraufhin gewann sie bei den NACAC-Meisterschaften in Freeport in 12,68 s die Silbermedaille über die Hürden hinter der US-Amerikanerin Alaysha Johnson und sicherte sich dort zudem in 43,39 s gemeinsam mit Natalliah Whyte, Natasha Morrison und Briana Williams die Bronzemedaille in der 4-mal-100-Meter-Staffel hinter den Teams aus den Vereinigten Staaten und den Bahamas. Im Jahr darauf siegte sie in 12,74 s beim NACAC New Life Invitational sowie im Juli in 12,69 s beim Meeting Madrid. Im August schied sie bei den Weltmeisterschaften in Budapest mit 12,55 s im Halbfinale aus. 2024 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Glasgow mit 8,00 s im Semifinale über 60 Meter Hürden aus. Im Jahr darauf siegte sie in 12,34 s beim Herculis über 100 m Hürden und ging im September bei den Weltmeisterschaften in Tokio kurzfristig an den Start. 2026 belegte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Toruń in 7,82 s den fünften Platz über 60 m Hürden. Anfang Juni siegte sie in 12,50 s bei der Golden Gala Pietro Mennea und im Juli gewann sie bei den Commonwealth Games in Glasgow in 12,41 s die Silbermedaille hinter der Bahamaerin Devynne Charlton.

In den Jahren 2016 und 2021 sowie 2023 und 2025 wurde Simmonds jamaikanische Meisterin im 100-Meter-Hürdenlauf.

Persönliche Bestzeiten

  • 100 m Hürden: 12,34 s (−1,1 m/s), 11. Juli 2025 in Monaco
    • 60 m Hürden (Halle): 7,82 s, 22. März 2026 in Toruń

Einzelnachweise

  1. Carifta Is Good For Jamaica. In: jamaica-gleaner.com. 18. April 2019, abgerufen am 11. Mai 2019 (englisch).
  2. Athletics - Final Results. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. August 2021; abgerufen am 2. August 2021 (amerikanisches Englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/olympics.com

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