Moritzreith

Moritzreith ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Gföhl im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft zählt 123 Einwohner (1.&…

Moritzreith
Moritzreith (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Moritzreith
Moritzreith (Österreich)
Moritzreith (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Gföhl
Koordinaten 48° 31′ 39″ N, 15° 25′ 13″ OKoordinaten: 48° 31′ 39″ N, 15° 25′ 13″ Of1
Höhe 573 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 123 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 2,57 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04213
Katastralgemeindenummer 12033
Bild
Sommerlinden am Ortseingang
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
123

Moritzreith ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Gföhl im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft zählt 123 Einwohner (1. Jänner 2026).[1] Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]

Geografie

Das westlich von Gföhl gelegene Dorf befindet sich am Reislingbach , einem rechten Zubringer zum Kamp und ist über die Kremser Straße erreichbar, von der die L7055 abzweigt und durch den Ort führt. Zur Ortschaft gehören weiters die Lagen Dörrmühle, Neuwirtshaus und Riegler, womit diese am 1. April 2020 insgesamt 42 Adressen umfasste.[3]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 22 Häusern genannt, das nach Rastbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Rastbach besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und die Herrschaft Gföhl übte die Landgerichtsbarkeit aus. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten der Herrschaft Rastbach und der Pfarrherrschaft Weitra.[4]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Moritzreith zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Schmied und ein Tischler ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Gföhl, Gföhleramt, Großmotten, Litsch- und Wurfenthalgraben, Mittelbergeramt, Moritzreith, Rastbach, Reittern und Seeb.[2]

Sehenswertes

Literatur

Commons: Moritzreith – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. a b Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 21. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 30. Januar 2025.
  3. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  4. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 46f (Moritzreith in der Google-Buchsuche).
  5. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 365

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