Otto Bitthorn

Otto Benjamin Martin Bitthorn (* 2. Juni 1880 in Tettenborn; † 1. Juli 1953 in Hameln) war ein deutscher Generalleutnant, der bis 1933 als Abteilungsleiter fïżœ…

Otto Benjamin Martin Bitthorn (* 2. Juni 1880 in Tettenborn; † 1. Juli 1953 in Hameln) war ein deutscher Generalleutnant, der bis 1933 als Abteilungsleiter fĂŒr Heeresfachschulen und Versicherungswesen im Reichswehrministerium tĂ€tig war.

Leben

Er wurde als Sohn des Patronatspfarrers Otto Bitthorn im Rittergutsbezirk Tettenborn, Kreis Grafschaft Hohenstein im Regierungsbezirk Erfurt der preußischen Provinz Sachsen geboren. Nach dem Schulbesuch schlug er ab Herbst 1898 eine militĂ€rische Laufbahn ein und wurde 1899 FĂ€hnrich und im darauffolgenden Jahr Leutnant im 159. Infanterie-Regiment. Seine Beförderung zum Oberleutnant erfolgte im Jahre 1909. Nachdem er 1913 zum Hauptmann ernannt worden war, nahm er nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges am Kriegsgeschehen teil und wurde am 18. Mai 1918 zum Major befördert. Als solcher arbeitete er im Kriegsministerium in Berlin und war von 1919 bis 1925 als Major und Referent im Reichswehrministerium tĂ€tig. In dieser Zeit erfolgte im Jahre 1924 seine Beförderung zum Oberstleutnant. Nach einem zweijĂ€hrigen Einsatz als Kommandeur im Trainings-Bataillon des 2. Infanterie-Regiments wurde Otto Bitthorn 1927 Abteilungsleiter fĂŒr Heeresfachschulen und Versicherungswesen im Reichswehrministerium und als solcher 1929 zum Oberst und 1932 zum Generalmajor befördert. Im Zusammenhang mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten schied er am 31. Januar 1933 mit dem Charakter als Generalleutnant aus dem aktiven Dienst aus und trat im 53. Lebensjahr in den Ruhestand, den er in Berlin-Wilmersdorf, Wittelsbacherstraße 4 verbrachte. Er starb 1953 in Hameln.

Otto Bitthorn war Mitglied des PrÀsidiums des Reichstreubundes ehemaliger Berufssoldaten, der sich 1936 der Vereinigung Deutscher FrontkÀmpfer-VerbÀnde anschloss.

Literatur

  • Herrmann A. L. Degener: Degeners Wer ist’s?. X. Ausgabe, Berlin 1935, S. 132.
  • Dermod Bradley: Die Generale des Heeres, 1921–1945. Die militĂ€rischen WerdegĂ€nge der Generale, sowie der Ärzte, VeterinĂ€re, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Bd. 1: Abberger-Bitthorn. Biblio Verlag, OsnabrĂŒck 1993, S. 421.

Quellen

In der Biographischen Sammlung zu deutschen Generalen und Admiralen von Ottomar Krug, gibt es eine Dossier speziell zu Otto Bitthorn mit Material aus den Jahren 1950 bis 1973, darunter auch ein Foto.[1]

Einzelnachweis

  1. ↑ Bundesarchiv, BArch MSG 109/195

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.