Ovitamon
Ovitamon ist eine Gattung der Familie Potamidae mit sieben rezenten Arten.[1] Die Süßwasserkrabben kommen auf den Philippinen vor. Der Gattungsname le…
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ovitamon | ||||||||||||
| Ng & Takeda, 1992 |
Ovitamon ist eine Gattung der Familie Potamidae mit sieben rezenten Arten.[1] Die Süßwasserkrabben kommen auf den Philippinen vor. Der Gattungsname leitet sich von lateinisch ovum ‚Ei‘ ab und spielt auf den sehr glatten, eiförmigen Körper an.[2]
Merkmale
Der Carapax ist queroval, eiförmig und glatt. Die Kiemenregion ist aufgetrieben, die Halsfurchen sind schmal und flach. Die Stirn ist schmal und gewellt, der vordere Seitenrand stark konvex. Der Epibranchialzahn ist klein, stumpf und deutlich vom äußeren Augenhöhlenwinkel getrennt. Letzterer ist dreieckig bis spitz-dreieckig. Die epigastrischen Kämme sind deutlich, runzelig und von den postorbitalen durch eine breite Kerbe abgegrenzt. Die postorbitalen Kämme sind scharfkantig, aber niedrig und gehen fließend in den Epibranchialzahn über. Der Exopodit des dritten Maxillipeden trägt eine gut entwickelte Geißel, die so lang wie der Merus breit ist. Das Ischium ist viereckig und weist eine flache, undeutliche, mittige Rinne auf.[2]
Die Außenflächen der Scherenbeine sind glatt, der Carpus ist innenseitig am Ende mit einem gut entwickelten Zahn bewehrt, am Ursprung mit einem scharfen Körnchen. Die Finger sind etwas länger als die Hand. Die Schreitbeine sind glatt. Das Abdomen der Männchen reicht bis zu einer gedachten Linie durch die Vorderkante der Basen der Scherenbeine. Das erste Gonopodium ist schlank, das vorletzte Segment hat eine relativ breite Basis und verjüngt sich dann, sein Ende ist aufwärts gebogen. Das Endglied ist zylindrisch, hat eine abgerundete Spitze und ist weniger als halb so lang wie das vorletzte Segment. Das zweite Gonopodium hat ein gut entwickeltes Endglied, das länger als das halbe Basalglied ist.[2]
Systematik
Zur Gattung gehören folgende rezente Arten:[1]
- Ovitamon agmamba Husana, Kase & Ng, 2013
- Ovitamon arcanum Ng & Takeda, 1992
- Ovitamon artifrons (Bürger, 1894)
- Ovitamon baloy Manuel-Santos & Ng, 2013
- Ovitamon cumingii (Miers, 1884)
- Ovitamon lubang Manuel-Santos & Ng, 2013
- Ovitamon tomaculum Ng & Takeda, 1992
Einzelnachweise
- ↑ a b Insulamon Ng & Takeda, 1992. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 13. Juli 2026 (englisch).
- ↑ a b c Peter K. L. Ng, Masatsune Takeda: The Freshwater Crab Fauna (Crustacea, Brachyura) of the Philippines. 1. The Family Potamidae Ortmann, 1896. In: Bulletin of the National Science Museum, Tokyo. 18, Series A, 1992, S. 149–166, hier S. 151 (englisch).
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