Peter Mees

Peter Mees (* 11. Januar 1951 in Essen) ist ein deutscher Arzt, ehemaliger Sanitätsoffizier (Oberstarzt a. D.) und Medizinjournalist. Er war in letzter Ve…

Peter Mees (* 11. Januar 1951 in Essen) ist ein deutscher Arzt, ehemaliger Sanitätsoffizier (Oberstarzt a. D.) und Medizinjournalist. Er war in letzter Verwendung von 1. November 2009 bis 30. März 2013 der Generalarzt der Streitkräftebasis der Bundeswehr und bis Herbst 2022 als Chefredakteur der Wehrmedizinischen Monatsschrift tätig.[1][2]

Militärische Laufbahn

Nach dem Abitur trat Mees 1969 als Offizieranwärter in die Bundeswehr ein. Während seiner Grundausbildung in Fürstenfeldbruck wechselte er von der Laufbahn der Offizieranwärter für den technischen Dienst der Luftwaffe in die Laufbahn der Sanitätsoffizieranwärter. Von 1970 bis 1975 absolvierte er als Sanitätsoffizieranwärter (SanOA) ein Studium der Humanmedizin an der Philipps-Universität Marburg und promovierte zum Doktor der Medizin. Ab April 1977 war Mees in seiner Erstverwendung Truppenarzt und Leiter der Luftwaffensanitätsstaffel des Luftwaffenversorgungsregiments 5 in Essen. 1979 folgte eine Verwendung als Leiter einer Teileinheit in der Luftwaffensanitätsstaffel Köln-Wahn, bevor er von 1981 bis 1983 in der Position des Fliegerarztes der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung arbeitete. 1983 wurde er als Oberfeldarzt Leiter der Luftwaffensanitätsstaffel Köln-Wahn. 1989 folgte die Beförderung zum Oberstarzt.

1994 wurde Mees leitender Sanitätsoffizier des Luftwaffenunterstützungskommandos und war unter anderem mit der Neuordnung der Apotheken der Luftwaffe mit der Einführung der modularen Sanitätseinrichtungen betraut. 2001 war er als Abteilungsleiter beim Generalarzt der Luftwaffe und wurde 2006 dessen Stellvertreter. Am 1. November 2009 wurde ihm das Amt des Generalarztes der Streitkräftebasis übertragen. Am 30. März 2013 ging er in den Ruhestand.

Von 2005 bis 2014 war Mees der deutsche Sprecher im NATO Panel "Human Factors and Medicine" (HFM) der NATO Science and Technology Organization (RTO)[3].

Von 2014 bis 2022 war Mees Chefredakteur der Wehrmedizinischen Monatsschrift. Er ist der Zeitschrift weiterhin eng verbunden und unterstützt die Redaktion im Rahmen des Fachlektorats und der E-Paper-Ausgabe.

Einzelnachweise

  1. Ulrich Baumgärtner: „Zum 70. Geburtstag Oberstarzt a. D. Dr. med. Peter Mees“. In: Wehrmedizinische Monatsschrift. Bundeswehr, 1. Februar 2021, abgerufen am 6. August 2026.
  2. Wehrmedizinische Monatsschrift. In: wmm-online.de. Befehlshaber des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr, abgerufen am 6. August 2026.
  3. AUS DEM HUMAN FACTORS AND MEDICINE (HFM) PANEL DER NATO SCIENCE AND TECHNOLOGY ORGANIZATION (STO). Abgerufen am 6. August 2026.

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