Rusewo

Rusewo

Rusewo
Rusewo
(untergegangener Ort)
?
Rusewo (untergegangener Ort) (Polen)
Rusewo
(untergegangener Ort) (Polen)
Rusewo
(untergegangener Ort)
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Powiat: Braniewo
Gmina: Lelkowo
Geographische Lage: 54° 20′ N, 20° 6′ OKoordinaten: 54° 20′ 0″ N, 20° 6′ 0″ O
Einwohner: 0

Rusewo (deutsch Rauschbach) war ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren innerhalb der Landgemeinde Lelkowo (Lichtenfeld) im Powiat Braniewski (Kreis Braunsberg), gehörte er zum Kreis Heiligenbeil in Ostpreußen.

Geographische Lage

Die Ortsstelle Rusewos resp. Rauschbachs liegt im Nordwesten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 18 Kilometer südöstlich der ehemaligen und heute auf russischem Staatsgebiet gelegenen Kreisstadt Heiligenbeil (russisch Mamonowo) bzw. 19 Kilometer südöstlich der heutigen Kreismetropole Braniewo (Braunsberg).

Geschichte

Wahrscheinlich ist das seinerzeitige Rauschbergk im Jahre 1336 gegründet und nach 1685 Rauschbeck bzw. nach 1820 Rauschbach genannt worden.[1] Als eine Landgemeinde kam der Ort 1874 zum neu errichteten Amtsbezirk Hohenfürst (polnisch Wyszkowo) im ostpreußischen Kreis Heiligenbeil, Regierungsbezirk Königsberg.[2]

Im Jahre 1910 waren 125 Einwohner in Rauschbach gemeldet.[3] Ihr Zahl belief sich 1933 auf 106 und 1939 auf 94.[4]

Als 1945 in Kriegsfolge das gesamte südliche Ostpreußen an Polen abgetreten wurden musste, erhielt Rauschbach die polnische Namensform „Rusewo“. Doch leider verliert sich schon bald die Spur des Ortes, der vielleicht in Wyszkowo (Hohenfürst) aufgegangen sein könnte. Er gilt heute als untergegangen. Seine Ortsstelle liegt im Gebiet der Gmina Lelkowo im Powiat Braniewski, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Religion

Rauschbach war bis 1945 in das Kirchspiel der evangelischen Kirche Hohenfürst (polnisch Wyszkowo) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingepfarrt.[5]

Verkehr

Die Ortsstelle von Rusewo resp. Rauschbach liegt unmittelbar ein der Nebenstraße, die von Wysoka Braniewska (Hogendorf) und Posady (Palten) nach Wyszkowo (Hohenfürst) und Jachowo (Hanswalde) und weiter bis zur polnisch-russischen Staatsgrenze verläuft und bis 1945 weiter bis nach Deutsch Thierau (russisch Iwanzowo) führte. Eine Bahnanbindung besteht nicht.

Einzelnachweise

  1. Dietrich Lange: Rauschbach, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
  2. Rolf Jehke: Amtsbezirk Hohenfürst
  3. Landkreis Heiligenbeil. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. April 2023;.
  4. Michael Rademacher: Ortsbuch Landkreis Heiligenbeil
  5. Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 459

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.