Standpoint
Standpoint
| Standpoint
| |
|---|---|
| Beschreibung | Politisches Magazin |
| Fachgebiet | Politik |
| Sprache | Englisch |
| Erstausgabe | Juni 2008 |
| Erscheinungsweise | monatlich (bis 2020), unregelmäßig (2020–2021) |
| Chefredakteur | Andreas Campomar (2020–2021) |
| ISSN (Print) | 1757-1111 |
Standpoint war eine monatlich erscheinende britische Publikumszeitschrift für Politik und Kultur. Die Erstausgabe erschien im Juni 2008. Die Zeitschrift hatte ihren Sitz in London. Sie wurde 2020 nicht mehr regelmäßig veröffentlicht, und die letzte Ausgabe erschien Mitte 2021.
Geschichte und Ausrichtung
Das Magazin war im Jahr 2008 von Daniel Johnson, einem früheren Journalisten des Daily Telegraph, gegründet worden. Die erste Printausgabe enthielt ein Interview mit dem damals anglikanischen Bischof Michael Nazir-Ali, der zur Frage der christlichen Identität Großbritanniens Stellung nahm. Das Interview wurde kontrovers diskutiert und verschaffte *Standpoint* gleich zu Beginn eine erhebliche Aufmerksamkeit.
Die Finanzierung für den Start des Magazins war vom marktliberalen Think-Tank Institute of Economic Affairs bereitgestellt worden.
Als publizistische Linie des Magazins definierte Johnson die „Förderung und Verteidigung westlicher Werte“ gegen deren „Feinde von innen und außen“. Ziel sei die Stärkung der liberalen Demokratie, der Marktwirtschaft, der Menschenrechte und der Würde des Individuums. Diese Themen seien nicht zwangsläufig „rechts“; Standpoint solle daher gerade auch jenen linken Stimmen offenstehen, die politisch heimatlos geworden seien, „seitdem die Linke sich nicht mehr einsetzt für die westlichen Werte“.[1] Das Magazin wurde als intellektuelles Organ konservativer Ausrichtung betrachtet und stellte damit in der britischen Medienlandschaft ein Gegenstück zum linksliberalen Magazin Prospect dar.[2]
In Abgrenzung zum traditionellen Blatt der britischen konservativen Intelligenz, dem Wochenmagazin The Spectator, wurde eine stärker internationale, transatlantisch-proamerikanische Linie verfolgt und ein kämpferischer, provokanter Stil gepflegt. Der Chefredakteur Edward Lucas, der von 2019 bis 2020 im Amt war, erklärte: „Wir kämpfen energisch im Kulturkampf, mischen Polemik und Spott und triggern die Leute sehr gerne“.[3]
Autoren der Zeitschrift
- Michael Burleigh
- David Hockney
- Oliver Letwin
- Nicholas Mosley
- Douglas Murray
- V. S. Naipaul
- Roger Scruton
- Simon Sebag Montefiore
- Tom Stoppard
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Wider den britischen Zeitgeist Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Juni 2008, abgerufen am 21. Februar 2020
- ↑ Can 'Prospect' and 'Standpoint' be the best of enemies? The Independent, 20. April 2008, abgerufen am 21. Februar 2020
- ↑ The Londoner: Right wing mag ready to relaunch Evening Standard, 29. August 2019, abgerufen am 21. Februar 2020
Content Disclaimer
Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.
- The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
- There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
- It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
- Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
- Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.