Thierbaum
Thierbaum ist ein Ortsteil der Stadt Bad Lausick im sächsischen Landkreis Leipzig. Der Ortsteil hat den Status einer Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeor…
Thierbaum Stadt Bad Lausick
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| Koordinaten: | 51° 6′ N, 12° 44′ O | |
| Fläche: | 2,88 km²[1] | |
| Einwohner: | 120 (1. Jan. 2008)[2] | |
| Bevölkerungsdichte: | 42 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1974 | |
| Eingemeindet nach: | Nauenhain | |
| Postleitzahl: | 04651 | |
| Vorwahl: | 034341 | |
Lage von Thierbaum in Sachsen
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Ortsansicht Thierbaum
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Thierbaum ist ein Ortsteil der Stadt Bad Lausick im sächsischen Landkreis Leipzig. Der Ortsteil hat den Status einer Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung und damit gemäß ihrer Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.[3] Er wurde am 1. Januar 1974 nach Nauenhain eingemeindet und am 1. Januar 1994 nach Bad Lausick umgegliedert.
Geografie
Geografische Lage
Thierbaum ist der südöstlichste Ortsteil von Bad Lausick am Südrand des Colditzer Forsts. Nordwestlich des Orts befindet sich der See Blaue Adria.
Nachbarorte
| Colditzer Forst (zu Colditz) | ||
| Ebersbach | ||
| Nauenhain | Leupahn |
Nahverkehr
Im öffentlichen Nahverkehr ist Thierbaum über die Haltestellen Thierbaum, Anbau und Thierbaum, Teich mit folgenden Linien erreichbar:
- Bus 289 (THÜSAC): Geithain – Nauenhain – Thierbaum – Ebersbach – Bad Lausick
- Bus 614 (RBL): Thierbaum – Ebersbach – Bad Lausick
Geschichte
Das Straßenangerdorf Thierbaum wurde im Jahr 1290 als Tyrebome erwähnt. Die Kirche des Orts wurde bereits um 1500 erwähnt. Bezüglich der Grundherrschaft unterstand Thierbaum als Amtsdorf bis 1856 dem kurfürstlich-sächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Colditz.[4] Bis um 1548 gehörte ein Anteil des Orts zum Kloster Buch bei Leisnig. Bei den im 19. Jahrhundert im Königreich Sachsen durchgeführten Verwaltungsreformen wurden die Ämter aufgelöst. Dadurch kam Thierbaum im Jahr 1856 unter die Verwaltung des Gerichtsamts Colditz und 1875 an die neu gegründete Amtshauptmannschaft Grimma.[5]
Durch die zweite Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde die Gemeinde Thierbaum dem Kreis Grimma im Bezirk Leipzig angegliedert. Mit der Eingemeindung von Thierbaum nach Nauenhain wechselte der Ort am 1. Januar 1974 vom Landkreis Grimma in den Kreis Geithain im Bezirk Leipzig,[6] der ab 1990 als sächsischer Landkreis Geithain fortgeführt wurde. Thierbaum wurde am 1. Januar 1994 nach Bad Lausick umgegliedert, wodurch er zunächst wieder zum Landkreis Grimma gehörte. Dieser ging bei der ersten sächsischen Kreisgebietsreform am 1. August 1994 im Muldentalkreis auf. Seit 2008 gehört Thierbaum als Ortsteil von Bad Lausick zum Landkreis Leipzig.
Weblinks
- Thierbaum im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
- Thierbaum In: Webauftritt der Stadt Bad Lausick (aus Webarchiv).
Einzelnachweise
- ↑ Gemarkung Thierbaum, Stadt Bad Lausick. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.
- ↑ Landkreis Leipzig – Nahverkehrsplan. (PDF; 3,2 MB) Landkreis Leipzig, S. 6, abgerufen am 16. November 2023.
- ↑ Hauptsatzung. (PDF; 1,3 MB) § ? In: Webauftritt. Stadt Bad Lausick, abgerufen im März 2026.
- ↑ Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 58 f.
- ↑ Die Amtshauptmannschaft Grimma im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2025; abgerufen am 29. Juli 2025.
- ↑ Thierbaum im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 17. September 2025.
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