Tigerbeat

Tigerbeat ist eine deutsche Rockband. Sie bestand von 1996 bis 2006 aus Frehn Hawel (Gesang, Gitarre), Sven Elsner (Schlagzeug), Daniel Schlott (Gitarre, Synthe…

Tigerbeat
Allgemeine Informationen
Herkunft Hamburg, Deutschland
Genre(s) Hamburger Schule, Rock
Aktive Jahre 1996 - 2006, seit 2024 wieder aktiv
Gründung 1996
Auflösung
Website www.instagram.com/tigerbeatofficial
Gründungsmitglieder
Frehn Hawel
Sven Elsner
Daniel Schlott
Aktuelle Besetzung
Frehn Hawel
Daniel Schlott
Stefan Nielsen
Jari Bureck
Ehemalige Mitglieder
Sven Elsner

Tigerbeat ist eine deutsche Rockband. Sie bestand von 1996 bis 2006 aus Frehn Hawel (Gesang, Gitarre), Sven Elsner (Schlagzeug), Daniel Schlott (Gitarre, Synthesizer) und Stefan Nielsen (Orgel, Synthesizer). Seit 2024 wieder aktiv, spielten Tigerbeat im Juni 2026 das erste offizielle Konzert in neuer Bandbesetzung mit Jari Bureck (Schlagzeug) im Vorprogramm von Ex-White Stripes Mastermind Jack White in der Georg Elser Halle Hamburg.

Geschichte

2000 trat die Band auf dem Festival South by Southwest in Austin in den Vereinigten Staaten auf und wurde als „lauteste Band des Festivals“ bezeichnet.

Das Debütalbum No. 1 erschien 2002,[1] im folgenden Jahr erschien das zweite Album 13 Songs auf LP bei Buback, produziert von Gregor Hennig und Daniel Holc (Ascii.Disko). Der Song Beat Me Till I Understand erschien auch als Remix von Ascii.Disko.

2003 ging Tigerbeat mit den Yeah Yeah Yeahs auf Tour.[2] Die Band spielte auf Festivals wie dem Hurricane und Rock am Ring (2004) und trat in Deutschland, der Schweiz, Österreich und in den Niederlanden auf.[3]

2006 löste sich die Band auf, kam aber 2013 noch einmal für ein Konzert in Hamburg im Rahmen des Reeperbahn-Festivals zusammen.[3] Der Keyboarder Stefan Nielsen spielt seit 2005 in der Band „Glacier“, gründete mit Gitarrist Daniel Schlott die Band „Weareoff“ und mit Produzent Daniel Holc das Projekt „SHDWS“. Schlagzeuger Sven Elsner gründete „The Building“, Sänger Frehn Hawel trat zunächst in dem Duo „Neat Neat Neat“ auf und wurde dann Frontmann der Band „The Last Things“, die 2015 das Album "Shake 'em Blues". In 2021 wurde der gesamte Tigerbeat-Backkatalog mit allen Singles und Alben erstmals auf allen Streaming-Plattformen zugänglich. Im selben Jahr veröffentlichte Hawel gemeinsam mit Rick McPhail (ehemaliger Tocotronic Gitarrist, Mint Mind) unter dem Namen Hawel/McPhail das Album "Transmissions From The Upper Room", auf das 2026 "Sorrow Wonderland" folgte.

Das erste offizielle Konzert in neuer Besetzung bestritten Tigerbeat am 05.06.2026 in der Georg Elser Halle Hamburg im Vorprogramm von Jack White. [4]

Stil

Der Stil der Band setzt sich aus Indie-Rock mit starkem Retro- und Blues-Bezug zusammen. Die ursprüngliche Besetzung mit nur zwei Gitarren ohne Bass glich die Band durch eine Bassverstärkung der zweiten Gitarre sowie den Einsatz eines Synthesizers aus.[5] Inzwischen ist die Besetzung mit zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und gelegentlichem Einsatz von Synthesizern klassischer, ohne dabei den rauen Garagerock Sound zu verlieren.

Diskografie

Alben

Einzelnachweise

  1. Heinrich Oehmsen: Das Prinzip Unordnung. Aus der Garage ins Studio: TigerBeat veröffentlicht das Debütalbum "No. 1". In: Hamburger Abendblatt. 7. März 2002, abgerufen am 24. Januar 2016.
  2. Laut.de-Biographie: Tigerbeat. In: laut.de. Abgerufen am 24. Januar 2016.
  3. a b Wiebke Tomescheit: Konzert am 25. September: Legendäre Indierocker aus Hamburg: Tigerbeat sind zurück! In: Mopo.de. 19. September 2013, abgerufen am 24. Januar 2016.
  4. Gérard Otremba: Jack White live in Hamburg 2026. In: SOUNDS & BOOKS - Das Online-Magazin für Musik und Literatur. 5. Juni 2026, abgerufen am 16. Juni 2026.
  5. Abel Gebhardt: Interviews & Artikel: Tigerbeat. In: www.ox-fanzine.de. Juni 2002, abgerufen am 24. Januar 2016.

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