Aidarken

Aidarken (kirgisisch Айдаркен, bis 2006 Chaidarken (Хайдаркен)) ist eine Stadt im kirgisischen Oblus Batken. Laut Volkszählung 2022 hatte Aida…

Aidarken
Aidarken
Айдаркен

Ort in Kirgisistan
Wappen von Aidarken
Aidarken (Kirgisistan)
Aidarken (Kirgisistan)
Aidarken
Basisdaten
Oblus Batken
Rajon Kadamdschai
Koordinaten 39° 56′ N, 71° 21′ OKoordinaten: 39° 56′ 24″ N, 71° 20′ 31″ O
Einwohner 10.860 (2022[1])
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart Stadt

Aidarken (kirgisisch Айдаркен, bis 2006 Chaidarken (Хайдаркен)) ist eine Stadt im kirgisischen Oblus Batken. Laut Volkszählung 2022 hatte Aidarken 10.860 Einwohner.[1]

Bei Aidarken befindet sich ein großes, zur Sowjetzeit erschlossenes Quecksilbervorkommen. 2005 war es die drittgrößte Primärquecksilberproduktionsstätte der Welt.[2] Aufgrund einer Überflutung wurde die Förderung 2009 eingestellt und erst 2019 wiederaufgenommen.[3]

Geschichte

Die Stadt wurde im Jahr 1942 für die Erschließung des Quecksilbervorkommens von Aidarken gegründet.[4] Bis 2006 hieß Aidarken Chaidarken und wird auf Russisch heute noch so genannt. Aidarken wurde im Jahr 2012 zu einer Stadt erhoben.[5] Zuvor war Aidarken eine Siedlung städtischen Typs.

Bevölkerung

Jahr Einwohner
1970 10.385[6]
1979 11.002[6]
1989 11.115[6]
1999 9.148[6]
2009 10331[6]
2022 10860[1]

Lage

Aidarken liegt in einem Tal, das sich im Westen nach Batken öffnet. Dieses Tal wird im Süden von der Alaikette begrenzt. Im Westen des Ortes fließt ein Fluss vorbei. Aidarken liegt außerdem auf halber Strecke zwischen Kadamdschai und Batken an der Fernstraße von Batken nach Osch. 15 Kilometer westlich des Ortes liegt die usbekische Enklave So'x (gesprochen Soch), durch die auch die Fernstraße führt. Im Zentrum liegt ein kleiner Park.

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe auch

Commons: Aidarken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c Zensus 2022. Buch 2. Bevölkerung Kirgisistans. Nationales Statistisches Komitee der Kirgisischen Republik, Bischkek 2023
  2. Khaidarkan Sb-Hg deposit In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy (englisch).
  3. Kyrgyz Heavy Metal: Inside The Mercury Mine Of Aidarken. Abgerufen am 17. Januar 2026.
  4. КЫРГЫЗ УЛУТТУК ЭНЦИКЛОПЕДИЯСЫНЫН БАШКЫ РЕДАКЦИЯСЫ. Bischkek 2004, ISBN 9967-14-006-2, S. 180 (bizdin.kg [PDF; 27,2 MB; abgerufen am 17. Januar 2026]).
  5. https://cbd.minjust.gov.kg/act/view/ru-ru/203768
  6. a b c d e Zensus 2009. Buch 3: Regionen Kirgisistans. Oblus Batken (Memento des Originals vom 8. November 2023 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stat.kg. Nationales Statistisches Komitee der Kirgisischen Republik, Bischkek 2010

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