Augignac
Augignac (Aussprache [.mw-parser-output .IPA a{text-decoration:none}oʒiˈɲak], okzitanisch Auginhac) ist eine französische Gemeinde mit 820 Einwohnern (Stand…
| Augignac | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département (Nr.) | Dordogne (24) | |
| Arrondissement | Nontron | |
| Kanton | Périgord Vert Nontronnais | |
| Gemeindeverband | Périgord Nontronnais | |
| Koordinaten | 45° 36′ N, 0° 42′ O | |
| Höhe | 189–306 m | |
| Fläche | 22,64 km² | |
| Einwohner | 820 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 36 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 24300 | |
| INSEE-Code | 24016 | |
| Website | augignac.fr | |
Kirche Saint-Martial | ||
Augignac (Aussprache [oʒiˈɲak], okzitanisch Auginhac) ist eine französische Gemeinde mit 820 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Nontron und zum Gemeindeverband Communauté de communes du Périgord Nontronnais. Die Einwohner werden als Augignacois und Augignacoises bezeichnet.
Die Gemeinde erhielt 2024 die Auszeichnung „Eine Blume“, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Ortschaften verliehen wird.[1]

Etymologie
Der Name von Augignac in der Form Auginhac erschien erstmals im Jahr 1315. Die Endungen -nhac und -gnac werden identisch ausgesprochen. Wenig später (1365) liefert ein Text die latinisierte Form Auguilhacum anstelle von Auguinhacum. Der Name hat seinen Ursprung im Namen einer Person Algeinus oder Adgennus, gefolgt von der Endung -iacum, das ein Anwesen bezeichnet. Es ist unklar, ob er germanischen oder gallischen Ursprungs ist. Die romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert zeigt, dass der Standort schon vor der erstmaligen Erwähnung besiedelt war.[2] 1793 hieß die Gemeinde nach Auginac, 1801 noch Augigniac.[3]
Geographie
Augignac liegt etwa acht Kilometer nordnordöstlich von Nontron und etwa 45 Kilometer nördlich von Périgueux in der Région naturelle des Nontronnais, Teil des touristisch benannten Périgord vert. Das Gemeindegebiet ist Teil des Regionalen Naturparks Périgord-Limousin.
Augignac wird von folgenden sechs Gemeinden umgeben:
| Piégut-Pluviers | ||
| Saint-Estèphe | Abjat-sur-Bandiat | |
| Le Bourdeix | Nontron | Savignac-de-Nontron |
Zum Gemeindegebiet von Augignac gehören folgende Weiler, Gehöfte, Mühlen, Schlösser und Geländepunkte: Bel-Air, Bois de Château Reynaud, Boudignac, Château Reynaud, Chez Pey, Clos Neuf, Étang des Merles, Étang Millau, Font de Pique, La Beaufarie, La Cornadelle, La Ferrière, La Franche, La Garde, La Petite Tavernerie, La Tavernerie, Lacour, Lafarge, Lapeyre, Laubanie, Le Clos des Landes, Le Clos Neuf, Le Fagnou, Le Ménichou, Le Moulin de Lapeyre, Le Moulin de Nebout, Le Moulin de Tignac, Le Point du Jour, Le Semis, Le Tupet, Les Brégères, Les Chadauds, Les Landes, Les Moutas, Les Petits Champs, Leygurat, Maine du Bost, Maison Neuve, Manzac, Nauvialle, Pouzol, Puy du Pin, Puybégout, Roc de Poperdu, Rochefoulée, Rochers de Rochezide, Roubardières und Tignac.
Der topographisch tiefste Punkt des Gemeindegebietes liegt mit 189 m am Flüsschen Bandiat beim Weiler Chez Baillot (bereits Savignac-de-Nontron) im Süden. Der höchste Punkt mit 306 m befindet sich in der Nähe von Laubanie an der Grenze zur Nachbargemeinde Piégut-Pluviers im Norden. Die absolute Höhendifferenz beträgt 117 Meter. Der Ortskern befindet sich auf etwa 275 m Meereshöhe.
Verkehrsanbindung
Durch den Ortskern von Augignac verläuft in Nord-Süd-Richtung die zur Departementsstraße D 675 herabgestufte ehemalige Route nationale 675 von Contres (Loir-et-Cher) über Piégut-Pluviers nach Brantôme über Nontron. Lokale Landstraßen verbinden die Gemeinde mit weiteren Nachbargemeinden.
Fernwanderweg
Das Gemeindegebiet wird vom 1580 Kilometer langen Fernwanderweg GR 4 „vom Atlantik zum Mittelmeer“ von Royan nach Grasse durchquert.[4]
Hydrographie

Die Südostgrenze des Gemeindegebiets zu Abjat-sur-Bandiat wird vom nach Südwesten entwässernden Bandiat gebildet, welcher dem Entwässerungsnetz der Charente angehört. Die Doue stellt im Nordwesten die Grenze zu Piégut-Pluviers und Saint-Estèphe. Sie fließt ebenfalls in südwestlicher Richtung zum Bandiat hin ab. Das Gemeindegebiet liegt folglich auf einem Höhenrücken zwischen den beiden genannten Flussläufen; dieser Höhenrücken wird allmählich gen Südsüdwest niedriger. Der Bandiat besitzt im Gemeindegebiet drei kleine rechtsseitige Nebenbäche, die nach Südosten drainieren. Die Doue nimmt linksseitig einen aus dem Weiler Puybegout kommenden Seitenast auf, der kurz vor seiner Mündung von rechts einen kleinen Zustrom erhält, welcher bei Le Moulin de Lapeyre und bei Le Moulin de Tignac rückgestaut wird.
Die Gesamtlänge des Entwässerungsnetzes beträgt 20 Kilometer.
Geologie

Augignac liegt vollständig auf dem zum Grundgebirge des nordwestlichen Massif Central gehörenden Piégut-Pluviers-Granodiorit, der im Gemeindegebiet vorwiegend in seiner grobkörnigen Normalfazies (γ3M) ansteht. Beim Weiler Puybégout ist jedoch die grobkörnige Porphyrfazies (pγ3M) aufgeschlossen. Der Ortskern wird von einigen rosafarbenen, mehrere Kilometer aushaltenden Mikrogranitgängen (μγ) in NNW- und NNO-Richtung und auch mehreren Störungen in NW-, NNW- und N-Richtung durchzogen. Die mehr oder weniger senkrecht stehenden Gänge zeigen Mächtigkeiten im Dezimeter- bis hin zum Meterbereich.
Das sich erweiternde Bandiattal östlich vom Weiler Les Chadauds wird von holozänem Alluvium (Formation Fz) ausgefüllt.
Im äußersten Nordosten beim Weiler Laubanie wird der eigentliche Granodiorit von grusigen Alteriten (Formation A) maskiert.
Bodenbedeckung

Die Bodenbedeckung der Gemeinde Augignac schlüsselt sich im Jahr 2018 gemäß der europäischen Datenbank CORINE Land Cover (CLC) wie folgt auf:.[5]
- Wälder – 55,1 %
- heterogene landwirtschaftliche Nutzung – 38,6 %
- Wiesen – 3,2 %
- Bebaute Flächen – 3,1 %
Wälder und seminaturelle Lebensräume stehen mit 55,1 % eindeutig im Vordergrund und haben im Vergleich mit 1990 (53,7 %) sogar leicht zugenommen.
Naturrisiken

Naturrisiken manifestieren sich in Augignac als
- Überschwemmungen und den mit ihnen assoziierten Schlammströmen und Hangrutschungen entlang der Flussläufe
- Dürren
- Stürme
- Bodensetzungen.
In den Jahren 1982, 1983, 1999, 2009 und 2018 kam es aufgrund erhöhter Niederschläge zu Überschwemmungen, größeren Bodenbewegungen und Rutschungen (insbesondere 1999).
Ein Dürrejahr war 2005. In diesem Jahr herrschte erhöhte Waldbrandgefahr.
Ein herausragendes Wintersturmereignis war das Sturmtief Martin im Dezember 1999, das enorme Schäden an den Wäldern und auch an der Infrastruktur hinterließ. Die Zerstörungen in den Wäldern sind selbst im Jahr 2025 noch zu erkennen.
Wie die Risikokarte zeigt, ist Augignac so gut wie nicht von der Gefahr durch Bodensetzungen betroffen. Eine Ausnahme bildet ein kleiner Zwickel (1,3 % des Gemeindegebiets) mit grusigen Alteriten im Nordosten beim Weiler Laubanie.
Die Erdbebengefahr ist als relativ niedrig einzustufen, am Westrand des Massif Central sind recht seltene Beben der Stärke 3 auf der Richterskala bekannt.
Ökologie

Schutzgebiete
Unter Naturschutz stehen das Bandiattal im Osten, der flussabwärtige Teil seiner beiden rechten Nebenflüsse, das Tal der Doue im Westen sowie der Unterlauf eines ihrer linken Nebenflüsse (siehe die rechts nebenstehende Karte). Diese Gebiete sind als kontinentale ZNIEFF-Naturzone des Typus 1 unter der Bezeichnung Vallées du réseau hydrographique du Bandiat ausgewiesen.
Die Flora besteht aus über 100 Pflanzenarten mit Großer Odermennig (Agrimonia procera) und Atlantisches Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta) als Indikatorpflanzen.
Geschichte
Es sind zahlreiche vorgeschichtliche Fundstätten in der Gemeinde Augignac bekannt. Ein bedeutender Fundort ist der in der Nähe des Monolithen Roche de Pierre Tanche (auch in der Schreibweise Pierre-Tenche) gelegene Weiler Maine du Bos(t). Hier wurden zahlreiche Artefakten gefunden. So erschienen im Feld am Nordabhang Kratzer in Rundform und mit Papageischnabel, Schaber, Bohrer, Stichel, Hacken, Sägen und unterschiedliche Spitzen. Ihr Material besteht aus grauem oder hellem Silex, Onyx und Jaspis. Die beiden letztgenannten Materialien sind bunt gefärbt, wobei rosa und rote Farbtöne überwiegen. Die meisten Abschläge waren recht grob gefertigt, obwohl auch sehr delikat gearbeitete Stücke vorhanden sind. Fundstücke dieses Abschlagplatzes finden sich bis auf die Plateaus um Varaignes. Wie am Butte du Collège in Piégut werden auch hier sehr schöne Bergkristalle vorgefunden. Ferner werden bis zu 3 Meter hohe Mauern angetroffen, die den Mauerresten in Puygaud (ebenfalls Piégut) ähneln.
An einer zweiten Fundstelle bei Maine du Bost wurden ebenfalls Steinartefakten mit den üblichen Werkzeugen entdeckt, hier fehlen jedoch Onyx und Jaspis. Auffallend sind Schlagringe aus abgerollten Silexen und Fossilien des Bandiats. Erwähnenswert ist ferner eine überaus sauber gearbeitete, in der Region einmalige, 10 bis 15 Zentimeter große Speerspitze, deren Retuschierungen kaum zu erkennen sind. Auch hier wurden wie schon in der ersten Fundstätte Ringe aus Bronze gefunden.
Die dritte Fundstelle von Maine du Bost 50 Meter weiter östlich der ersten erbrachte Steinwerkzeuge von hoher Qualität, darunter runde Kratzer, Bohrer, Klingen und Steinkerne aus grauem oder hellem Silex. Fragmente von polierten Steinäxten waren weiterverarbeitet worden. Wie schon an der zweiten Fundstelle wurden weder Onyx noch Jaspis verwendet.
Noch drei weitere Fundplätze sind in der Gemeinde Augignac anzuführen: Les Brégères, Le Ménichou und La Ferrière. In Les Brégères kamen Silexe, Keramikreste und Spitzen zum Vorschein, darunter eine aus Bergkristall. Le Ménichou war ein bedeutender Lagerplatz, der bis in die gallorömische Zeit überdauerte. La Ferrière lieferte Silexe, Schlagringe wie oben, polierte Steinäxte und Bronzeringe. Wie der Name des Weilers vermuten lässt, wurde hier früher Eisen gefunden, belegt durch ein Netzwerk aus Gräben und Gängen. Die Schlacken dieser wahrscheinlich eisenzeitlichen Industrie finden sich zu einem Hügel aufgehäuft zwischen Les Brégères und Le Ménichou mit erkennbaren Fundamenten von Schmelzöfen. Weitere Silexe finden sich ferner bei Les Morandières nordwestlich des Ortskerns und bei Lacour.[6] In Les Morandières hat einst auch eine gallorömische Villa gestanden. Es wird angenommen, dass nahebei die große Römerstraße nach Pluviers und weiter nach Saint-Mathieu verlief. Sie hatte angeblich die stattliche Breite von 12 Meter und wurde beiderseits von Gräben begleitet. Gepflasterte Wege- oder Straßensegmente existieren auch nördlich von Lacour (wahrscheinliches Segment der Römerstraße), im Nordosten Richtung Laubanie und nördlich von Maine du Bost nach Lascaud und Piégut (mit dem Fundplatz von Silexabschlägen und polierten Steinäxten La Franche-Prieuraud). Die beiden den Roche de Pierre Tanche berührenden Wege bei La Beaufarie erbrachten ebenfalls Silexe.
In Augignac soll der nahegelegene Erdhügel „Terme de la Vigne“ die Überreste einer alten Burg aus dem 9. und 12. Jahrhundert bedecken, die die ersten Gebäude des Dorfes beherbergte. Berichten zufolge wurden dort unterirdische Gänge und Hohlräume entdeckt. Diese in den Boden gegrabenen oder in eine Felswand gehauenen Höhlen dienten als Schutz und verbanden manchmal Burgen. Das heutige Haus, einst Sitz des Lehens der Kastellanei von Piégut, wurde im 14. und 15. Jahrhundert an der Stelle dieser ursprünglichen Burg neu gebaut, von der nur noch ein unterer, tonnengewölbter Raum im Erdgeschoss erhalten ist. Das Feste Haus gehörte berühmten Familien aus dem Périgord, wie den Flamencs, den Chasteaus und später den Vandière de Vitracs.[7]
Die romanische Pfarrkirche Saint-Martial wurde im 12. Jahrhundert erbaut.
Es findet sich keine Erwähnung der ins 13. Jahrhundert zurückgehenden Burg Leygurat in den Schriften.
Bevölkerungsentwicklung
| Bevölkerungsentwicklung in Augignac | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner |
![]()
| ||
| 1962 | 954 | |||
| 1968 | 876 | |||
| 1975 | 791 | |||
| 1982 | 818 | |||
| 1990 | 838 | |||
| 1999 | 791 | |||
| 2005 | 811 | |||
| 2006 | 811 | |||
| 2010 | 836 | |||
| 2015 | 815 | |||
| 2016 | 814 | |||
| 2017 | 814 | |||
| 2019 | 821 | |||
| 2020 | 824 | |||
| 2022 | 825 | |||
| 2023 | 820 | |||
Quellen: EHESS/Cassini bis 1999,[3] INSEE ab 2006[8]
Die Bevölkerungszahlen von Augignac waren bis 1975 rückläufig. Seitdem haben sie sich unter leichten Fluktuationen wieder stabilisiert.
Ihren höchsten Bevölkerungsstand hatte die Gemeinde im Jahr 1886 mit 1439 Einwohnern.
Bei einer Fläche von 22,64 Quadratkilometer beträgt die Bevölkerungsdichte 36 (genauer 36,2) Einwohner/km² (Stand: 2023).
Bildung
Augignac verfügt über eine öffentliche Vor- und Grundschule (École primaire).[9]
Wirtschaft
Erwerbstätigkeit
Im Jahre 2022 waren 347 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Augignac erwerbstätig, entsprechend 42,1 % der Gesamtbevölkerung der Gemeinde. Die Zahl der Arbeitslosen ist mit 35 im Jahr 2022 niedriger als im Jahr 2016 (49).[8]
Branchen und Betriebe
68 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2022 in Augignac wirtschaftlich aktiv:[8]
| Branche | ||
|---|---|---|
| Anzahl | % | |
| Gesamt | 68 | |
| Fertigung, Bergbau und andere Industrien | 10 | 14,7 % |
| Baugewerbe | 16 | 23,5 % |
| Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie | 18 | 26,5 % |
| Information und Kommunikation | 1 | 1,5 % |
| Finanzen und Versicherungen | 1 | 1,5 % |
| Immobilien | 3 | 4,4 % |
| Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten | 11 | 16,2 % |
| Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln | 5 | 7,4 % |
| Andere Dienstleistungen | 3 | 4,4 % |
Das umsatzstärkste Unternehmen mit Sitz in der Gemeinde im Jahr 2023 war Hepta Asteria, ein Betrieb mit Aktivitäten von Holdinggesellschaften, mit einem Umsatz von 27.450 €.[10]
Das Unternehmen Sodopac, ein zu 100 % französischer Pantoffelhersteller und führend in der Branche, beschäftigte im Jahr 2024 51 Mitarbeiter in Augignac und produziert jährlich 500.000 Paar Hausschuhe.[11]
Landwirtschaft
Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf die Haltung von Schweinen und Geflügel.[12] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 38 bei der Landwirtschaftszählung von 1988 auf 21 im Jahr 2000, auf 14 im Jahr 2010 und erhöhte sich leicht auf 15 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 61 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche erhöhte sich von 633 Hektar im Jahre 1988 auf 659 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg von 16,7 Hektar auf 43,9 Hektar.[13][14][15]
Bürgermeister
Bürgermeister von Augignac ist seit April 2014 Pierre Peyrazat. Er wurde im Mai 2020 von Bernard Bazinet abgelöst.
Präsidentschaftswahlen 2022
| Kandidaten | Parteien | 1. Wahlgang | 2. Wahlgang | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stimmen | % | Stimmen | % | ||||
| Marine Le Pen | Front national | FN | 158 | 30,50 % | 247 | 52,78 % | |
| Emmanuel Macron | En marche ! | EM | 116 | 22,39 % | 221 | 47,22 % | |
| Jean-Luc Mélenchon | Front de gauche | FDG | 106 | 20,46 % | |||
| Éric Zemmour | Reconquête | 22 | 4,25 % | ||||
| Valérie Pécresse | Les Républicains | LR | 25 | 4,83 % | |||
| Jean Lassalle | Résistons ! | R | 31 | 5,98 % | |||
| Anne Hidalgo | Parti socialiste | PS | 6 | 1,16 % | |||
| Fabien Roussel | Parti communiste français | PC | 18 | 3,47 % | |||
| Nicolas Dupont-Aignan | Debout la République | DLR | 17 | 3,28 % | |||
| Yannick Jadot | Europe Écologie-Les Verts | EELV | 9 | 1,74 % | |||
| Nathalie Arthaud | Lutte Ouvrière | LO | 3 | 0,58 % | |||
| Philippe Poutou | Nouveau Parti anticapitaliste | NPA | 7 | 1,35 % | |||
| Gesamt | 518 | 100 % | 468 | 100 % | |||
| Gültige Stimmen | 518 | 97,19 % | 468 | 87,80 % | |||
| Ungültige Stimmen | 15 | 2,81 % | 65 | 12,20 % | |||
| Wahlbeteiligung | 533 | 82,13 % | 533 | 82,13 % | |||
| Enthaltungen | 116 | 17,87 % | 116 | 17,87 % | |||
| Registrierte Wähler | 649 | 649 | |||||
|
Quelle: Ministère de l'Intérieur[16] | |||||||
In den Präsidentschaftswahlen 2022 ging in Augignac Marine Le Pen als Siegerin hervor.
Sehenswürdigkeiten
- Die romanische Kirche Saint-Martial
- Roc de Poperdu, ein Felsenchaos aus großen Granodioritblöcken.
- Roche Eyside, Felsenchaos.
- Roche de Pierre Tanche.
- Burg Leygurat aus dem 13. Jahrhundert.
-
Das Absidenende der Kirche Saint-Martial von Osten
-
Felsenchaos Roche Eyside aus Granodiorit
-
Der Bandiat flussaufwärts vom Weiler Chez Pey
-
Wasserturm
-
Mühlrad von Chez Pey
-
Der Bandiat flussaufwärts vom Pont de la Roderie
Einzelnachweise
- ↑ Augignac. Conseil national des villes et villages fleuris, abgerufen am 10. September 2025 (französisch).
- ↑ Tanet, Hordé, Seite 35
- ↑ a b Notice Communale Augignac. EHESS, abgerufen am 5. September 2025 (französisch).
- ↑ GR®4 De l'Atlantique à la Méditerranée. gr-infos.com, abgerufen am 5. September 2025 (französisch).
- ↑ Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole). CORINE Land Cover, 2018, abgerufen am 5. September 2025 (französisch).
- ↑ Pierre Barrière und Claude Barrière: Habitats néolithiques dans la région de Piégut-Pluviers (Dordogne). In: Gallia. Band 5, Nr. 2, 1947, S. 405–417 ([1]).
- ↑ Glady de Brégeot: le château de Leygurat à Augignac - Périgord Vert. 11. Juli 2024, abgerufen am 5. September 2025 (französisch).
- ↑ a b c Dossier complet Commune d’Augignac (24016). INSEE, abgerufen am 5. September 2025 (französisch).
- ↑ École primaire. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 5. September 2025 (französisch).
- ↑ Unternehmen in Augignac. Le Figaro, abgerufen am 5. September 2025 (französisch).
- ↑ Hélène Rietsch: Airplum, le fabricant de chaussons de Dordogne, à l’Élysée en octobre. Sud Ouest, 6. September 2024, abgerufen am 5. September 2025 (französisch).
- ↑ Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 5. September 2025 (französisch).
- ↑ Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Augignac. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 5. September 2025 (französisch).
- ↑ Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 4. September 2025 (französisch).
- ↑ Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 5. September 2025 (französisch).
- ↑ Ministère de l'Intérieur - Dordogne (Nouvelle-Aquitaine): Résultats de l'élection présidentielle de 2022 à Augignac. (gouv.fr).
Literatur
- G. Le Pochat u. a.: Carte géologique de la France à 1/50 000. Feuille Montbron. BRGM, 1986.
- B. Briand u. a.: Carte géologique de la France à 1/50 000. Feuille Châlus. BRGM.
- Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Weblinks
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