Codex Turin J.II.9

Der Codex Turin J.II.9 ist eine Musikhandschrift des 15. Jahrhunderts, die sich unter der Signatur J.II.9 in der Biblioteca Nacionale Universitaria von Turin be…

Codex Turin J.II.9

Der Codex Turin J.II.9 ist eine Musikhandschrift des 15. Jahrhunderts, die sich unter der Signatur J.II.9 in der Biblioteca Nacionale Universitaria von Turin befindet. Der Codex ist nach wie vor die einzig vollständige, substantielle Dokumentation aus dieser Zeit und bietet einen tiefgehenden Einblick in die Musik, die das zyprische Königshaus in seinem täglichen Leben genoss. Die Zusammenstellung zeugt von einem gut entwickelten Musikstil, der in der Ars subtilior verwurzelt ist, aber dennoch verschiedene Abweichungen und Manierismen aufweist, die einzigartig für den Hof von Nikosia sind. Das macht sie zu einer wichtigen Ergänzung der westlichen Musik dieser Zeit.[1] Der Codex Turin J.II.9 enthält allein im zweiten Teil 334 Motetten und weltliche polyphone Werke, von denen die meisten in keiner anderen Quelle auftauchen.

Geschichte

Zypern ist die drittgrößte Insel im Mittelmeer und der östlichste Punkt Europas. Sie verbindet den Westen mit dem Nahen Osten, Afrika und Asien. So war sie seit der Antike ein wichtiger Knotenpunkt für Kulturen und Machtverhältnisse. Ab dem Jahr 330 n. Chr. gehörte die Insel zum Byzantinischen Reich. Nach dem Aufstieg des Islams im 7. Jahrhundert folgte eine bis zum Beginn des 10. Jahrhunderts andauernde Phase wechselnder Herrschaft in Koexistenz byzantinischer und arabischer Interessen. König Richard Löwenherz von England kaufte während des Dritten Kreuzzugs (1189–1192) die Insel und so begann eine Phase fränkischer Herrschaft. Nach dem Kreuzzug verkaufte Richard Zypern an den Templerorden, der sie wiederum an den französischen Adligen Guy de Lusignan veräußerte. Während der Lusignan-Dynastie verwandelte sich Zypern in ein westeuropäisches Königreich. Viele französische Adlige und Ritter kamen auf die Insel und gründeten ihre eigenen Gemeinschaften. Zudem wurde Zypern zu einem Zentrum für Handel und Gewerbe und verband Europa mit dem Nahen Osten.[2]

Von 1398 bis 1432 herrschte König Janus I. de Lusignan über Zypern. Im Jahr 1411 heiratete er Charlotte von Bourbon. Mit ihr kamen u. a. auch zwei Musiker der Kathedrale von Cambrai, Jean Hanelle und Gilet Velut, nach Nikosia. Von beiden ist im Jahr 1410 belegt, dass sie petit vicaire an der Kathedrale von Cambrai waren.[3][4] Im Auftrag des Königs sollten sie eine Handschrift mit der auf Zypern gebräuchlichen Musik zusammenstellen. Die Handschrift enthält auf f. 1r eine Miniatur von St. Hylarion und auf f. 1v-13 eine entsprechende Messe. Da Papst Johannes XXIII. am 13. November 1413 dem König Janus von Zypern gestattete, eine Messe zu Ehren von St. Hylarion zu komponieren, ist 1413 das früheste Datum für die Entstehung der Handschrift.[5] Vermutlich wurde fast alle Musik vor 1420 niedergeschrieben.[6] Die Handschrift diente später als Brautgabe für die Tochter von Janus und Charlotte, die als Anne von Zypern oder Anne de Lusignan (1418–1462) bekannt ist. So kam die Handschrift anlässlich der Hochzeit von Anne mit Louis, Grafen von Genf, im Jahr 1434 nach Savoyen. Insofern könnten einige Teile zwischen 1420 und ca. 1433 niedergeschrieben worden sein. Von Jean Hanelle ist belegt, dass er sich am 16. August 1434 am Hof der Savoyer in Thonon am Südufer des Genfer Sees aufhielt.[7] Karl Kügle argumentiert allerdings, dass die Handschrift in Turin um 1433/34 oder kurz danach in Brescia entstanden sei,[8] oder vom Hof in Zypern in Auftrag gegeben oder angekauft worden sein könnte.[9] Der Codex ist 1498 in einer Inventarliste der Bücher von Schloss Chambéry aufgeführt und 1749 im Katalog der Biblioteca Universitaria, der Nachfolgerin der fürstlichen Bibliothek der Savoyer. W. Beauvois vermutet,[10] auch wenn es keine Unterlagen hierzu gibt, dass am Hof in Zypern ein Kollektiv von Musikern und Poeten für die Erstellung des Codexes verantwortlich war. Gilet Velut könnte der Direktor oder einer der Leiter des Kollektivs und Jean Hanelle Mitglied dieses Kollektivs gewesen sein. Jean Hanelle muss über gute Fähigkeiten in der Kalligraphie verfügt haben, da er im Jahr 1428 zur scribenderia der Kathedrale in Nicosia gehörte.[11] Von ihm ist bekannt, dass er sich mindestens bis 1436 auf Zypern aufhielt, während es für Gilet Velut keine entsprechenden Hinweise gibt.[12] Daniel Leech-Wilkinson schließt aus einer Analyse der Kompositionen, dass Gilet Velut den Großteil der Gesänge komponiert hat,[13] und zwar indem er seine eigene Komposition Jusqu'au jour d'uy als Muster für die Gesänge (vor allem die Balladen) verwendete, was ihm erlaubte, die Arbeit in kurzer Zeit fertigzustellen.[14]

Beschreibung

Technische Beschreibung

Der Codex umfasst 159 Blätter aus Pergament. Beim Brand der Turiner Bibliothek im Jahr 1904 wurden die Ränder der Handschrift versengt, doch die meisten Noten und Miniaturen blieben unversehrt. Doch sind leider auf vielen Seiten Notenschrift und/oder Text nur schwer lesbar. Aufgrund der starken Hitze hat auch die Farbe vieler Initialen und vor allem der roten Noten auf die gegenüberliegende Seite abgefärbt.[15] Die beschädigten Blätter im ursprünglichen Format von 390 × 283 mm wurden mit schwerem Papier auf das Format von 380 × 300 mm ergänzt.[16] Die Notenschrift nimmt einen Raum von 293 × 215 mm ein. Technisch setzt sich die Handschrift fast ausschließlich aus Quinternionen, d. h. Lagen von 10 Blättern (Folios) zusammen.[17] Die Handschrift, die ursprünglich ohne Einband in einer Kartonschachtel aufbewahrt wurde, erhielt nach der Restaurierung einen Einband aus braunem Leder über Holzdeckeln mit Metallschließen. Am oberen Rand der Recto-Seiten befindet sich eine moderne gestempelte Foliierung, am unteren Rand eine zweite, inkomplette Folienzählung, generell um eine Nummer höher.[16]

Inhalt

1. Teil, Folio 27r mit Brandspuren

Folios f. 1r-28r enthalten einstimmige liturgische Gesänge: verschiedene Messen und Gesänge der Tagzeiten, darunter eine vollständige Messe zu Ehren St. Hylarions (f. 1r-13v) sowie eine Tagzeitenliturgie zu Ehren der heiligen Anna (f. 14r-19r). Danach folgen 3 vollständige Ordinariumszyklen und dreimal nur Kyrie, Sanctus und Agnus Dei. Diese Gesänge sind in Quadratnotation mit bis zu 8 Fünfliniensystemen pro Seite aufgezeichnet. Insgesamt 25 der 56 Seiten enthalten auch reine Textteile. Daneben fällt auf, dass die Notenlinien mehrfach nicht bis zum Rand durchgezogen wurden, wenn der Gesang früher endete.[18]

Der polyphone Hauptteil ab f. 29 ist in schwarzer und schwarz-roter Mensuralnotation auf roten Linien mit 12 roten Fünfliniensystemen pro Seite geschrieben. Auf f. 29r-f.57r finden sich polyphone Ordinariumssätze (7 Gloria-Credo-Paare, 3 Glorias), auf f. 59r-97r Motetten (33 in lateinischer, gefolgt von 8 in französischer Sprache), auf f. 98r-139v insgesamt 102 französische Balladen, auf f. 139v-141v ein Ordinariumszyklus ohne Agnus Dei (später hinzugefügt),[16] und auf f. 143r-158v 21 Virelais und 43 Rondeaux. Die Folios 28v, 57v-58v, 97v, 142r/v, 159r/v sind leer. Fast das gesamte Repertoire des Codex ist einzigartig. Allerdings enthält ein Brevier für den Gebrauch in Odense, das 1467 in Lübeck gedruckt wurde, ebenfalls eine Messe für St. Anna, deren Text erstaunlicherweise weitgehend mit dem Text des Codexes in Turin übereinstimmt.[19] Je nach Zählung kommt man auf 218 Gesänge ohne die Messliturgien,[20] 228 Gesänge,[16] oder 334 Gesänge allein im polyphonen Teil.[21] Die polyphonen Gesänge hat Richard Hoppin in moderne Notenschrift transkribiert.[22] Die Handschrift enthält auf f. 1r eine Miniatur des St. Hylarion. In den Rand der Miniatur sind vier Wappen eingefügt. Diese könnten Wappen der Avogadro-Familie in Brescia[23] oder der Bagarotti-Familie aus Bologna sein. Ansonsten ist die Handschrift mit Randbordüren sowie blauen und roten Initialen auf goldenen Rechtecken mit purpurnem oder goldenem Filigree verziert. Dies ist das Werk eines oder höchstens zweier Künstler, die mit dem Stil des frühen 14. Jahrhunderts in der Region LombardeiVenetienEmilia-Romagna vertraut waren.[24]

Stil der Musik

Die Notenschrift stammt vermutlich von nur zwei Schreibern. Jedenfalls gibt es nur zwei Arten von Custoden, wobei die Custoden von Schreiber 1 überwiegend im vorderen Teil der Handschrift auftauchen. Möglicherweise könnten die Noten auch nur von einem einzigen Schreiber stammen.[25] Auffällig sind substantielle Ähnlichkeiten zwischen Virelai 14 und Rondeau 12, zwischen Rondeau 14 und Rondeau 15, sowie zwischen Rondeau 2 und Rondeau 42, sowie Rondeau 5 und Ballade 3, was daran liegen könnte, dass der Komponist sich Arbeit ersparen wollte, indem er Ideen aus einem Stück für das andere Stück übernahm.[26] Die Notenschrift im polyphonen Teil enthält durchgängig figurae, die typisch für die Ars nova sind, wobei häufig der punctum vorkommt, vor allem als punctum divisionis oder punctum perfectionis. Farbige Noten bedeuten eine um 1/3 verkürzte Dauer des Tonwerts.[27] Auf diese Weise wurden zahlreiche Melodien synkopiert und eine Vielzahl von polyrhythmischen Phänomenen erzeugt. Erfundene Proportionen und neue rhythmische Komplexitäten erscheinen, die zuvor noch nie anzutreffen waren,[28] beispielsweise solche, die heute als Isorhythmik bezeichnet würden, nämlich die mehrfache Wiederholung eines rhythmischen Musters (talea). In diesem Zusammenhang sei die Motette Gemma Florens/Hec est dies genannt, in der gleich zweimal im Verhältnis 3:1 verkürzt wird. Erst Musik des 20. Jahrhunderts erreichte wieder das Niveau an Raffinesse und rhythmischer Komplexität. Fast alle Motetten sind vierstimmig, nur bei dreien fehlt der Countertenor. Bis auf eine sind alle Motetten im Codex isorhythmisch, davon 29 in allen Stimmen, 9 nur in den Oberstimmen, zwei nur in den Unterstimmen.[29][30]

Notenbild im polyphonen Teil

Die Erforschung und Erweiterung des Rhythmus und das Aufkommen hochgradig unregelmäßiger proportionaler Ausdrucksformen erforderten die Entwicklung geeigneter Möglichkeiten der Notation. Diese neue Schreibweise, wie beispielsweise die Verwendung verschiedener Tintenfarben und unterschiedliche Flaggen und Fähnchen, versorgten die Interpreten mit einer detaillierteren und präziseren Notation und Informationen über die Musik. Sie können Komponisten auch heute noch weitergehenden Experimenten anregen.[31]

Texte

An den Texten könnten fünf verschiedene Schreiber mitgewirkt haben.[32][33] Widaman et al. identifizieren sogar acht Schreiber für den Text, einen neunten für den Extrakt der päpstlichen Bulle und einen zehnten für den auf f. 139v bis 141v ergänzten Messzyklus.[34]

Faksimile

Il Codice J.II.9 / The Codex J.II.9, Torino, Biblioteca Nacionale Universitaria, Libreria Musicale Italiana, Lucca 1999 (mit Kommentaren von Isabella Fragalà Data und Karl Kügle).

Literatur

  • Richard H. Hoppin: The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino, Biblioteca Nazionale, J.II.9, in Musica Disciplina, 11(1957), S. 79–125.
  • Richard H. Hoppin (Hrsg.): The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino, Biblioteca Nazionale, J.II.9, (Corpus Mensurabilis, vol. 21), American Institute of Musicology: Vol. I Polyphonic Mass Movements, Rom 1960; Vol. II Motets, Rom 1961; Vol. III Ballades, Rom 1963; Vol. IV Virelais and rondeaux, Rom 1963.
  • Richard H. Hoppin: Cypriot Plainchant of the Manuscript Torino, Biblioteca Nazionale J.II.9 (Musical Studies and Documents, vol. 19), American Institute of Musicology, Rom 1968, ISBN 978-1-59551-256-7. (Mit schwarz-weiß-Abbildungen von ff. 1–26) Inhaltsverzeichnis und Musterseiten
  • Ursula Günther, Ludwig Finscher (Hrsg.): The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino J.II.9 - Report of the International Musicological Congress, Paphos 20-25 March, 1992 (Musicological Studies & Documents, vol 45), American Institute of Musicology & Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1995, ISBN 3-7751-2501-9. online
  • Karl Kügle: Glorious sounds for a Holy Warrior: New light on codex Turin J.II.9. In: Journal of the American Musicological Society, 65(2012), S. 637–690.
  • Evis Sammoutis, Peter Sheppard Skaerved, Timothy Hsu: The Legacy of the “Cyprus Codex” (MS. Torino J. II. 9): Creating New Technologies and Compositions through a Collaborative Process, in: Circuit: musiques contemporaines, 28 (2018), S. 69–82. online
  • Michael W. Beauvois: Gilet Velut and the Codex Turin J.II.9, in: Music and Letters 106 (2025), S. 173–202.

Einzelnachweise

  1. Evis Sammoutis, Peter Sheppard Skaerved, Timothy Hsu: The Legacy of the “Cyprus Codex” (MS. Torino J. II. 9): Creating New Technologies and Compositions through a Collaborative Process, in: Circuit: musiques contemporaines, 28 (2018), S. 69–82, hier S. 70.
  2. Richard H. Hoppin: The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino, Biblioteca Nazionale, J.II.9, in: Musica Disciplina, 11(1957), S. 79–125.
  3. Karl Kügle: Hanelle, Jean. In: Grove Music Online (englisch; Abonnement erforderlich).
  4. Craig Wright: Velut, Gilet [Egidius]. In: Grove Music Online (englisch; Abonnement erforderlich).
  5. Richard H. Hoppin: The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino, Biblioteca Nazionale, J.II.9, Vol. I, American Institute of Musicology, Rom 1968, S. 1.
  6. Richard H. Hoppin: The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino, Biblioteca Nazionale, J.II.9, in: Musica Disciplina, 11(1957), S. 79–125, hier S. 93.
  7. Karl Kügle: Glorious sounds for a Holy Warrior: New light on codex Turin J.II.9, in: Journal of the American Musicological Society, 65(2012), S. 637–690, hier S. 669.
  8. Karl Kügle: The Repertory of Manuscript Torino, Bibliotecca Nazionale J.II.9, in: Günther, Finscher (Hrsg.): The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino J.II.9 ..., American Institute of Musicology & Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1995, S. 151–181, hier S. 175–178.
  9. Karl Kügle: Glorious sounds for a Holy Warrior: New light on codex Turin J.II.9, in: Journal of the American Musicological Society, 65(2012), S. 637–690, hier S. 646–648.
  10. Michael W. Beauvois: Gilet Velut and the Codex Turin J.II.9, in: Music and Letters 106 (2025), S. 173–202, hier S. 190–193.
  11. Karl Kügle: Glorious sounds for a Holy Warrior: New light on codex Turin J.II.9, in: Journal of the American Musicological Society, 65(2012), S. 637–690, hier S. 678.
  12. Michael W. Beauvois: Gilet Velut and the Codex Turin J.II.9, in: Music and Letters 106 (2025), S. 173–202, hier S. 173.
  13. Daniel Leech-Wilkinson: The Cyprus Songs, in: Günther, Finscher (Hrsg.): The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino J.II.9, S. 395–431, hier S. 407–9.
  14. Michael W. Beauvois: Gilet Velut and the Codex Turin J.II.9, in: Music and Letters 106 (2025), S. 173–202, hier S. 183.
  15. Richard H. Hoppin: The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino, Biblioteca Nazionale, J.II.9, Vol I, American Institute of Musicology, Rom 1968, S. I.
  16. a b c d I-Tn MS J.II.9 (Cypriot-French). The Digital Image Archive of Medieval Music, abgerufen am 6. Oktober 2025.
  17. Jean Widaman, Andrew Wathey, Daniel Leech-Wilkinson: The Structure and Copying of Torino J.II.9, in: Günther, Finscher (Hrsg.): The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino J.II.9 ..., American Institute of Musicology & Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1995, S. 95–140, hier S. 109–114.
  18. Richard H. Hoppin: Cypriot Plainchant of the Manuscript Torino, Biblioteca Nazionale J.II.9, American Institute of Musicology, Rom 1968, Abbildungen.
  19. Richard H. Hoppin: Cypriot Plainchant of the Manuscript Torino, Biblioteca Nazionale J.II.9, American Institute of Musicology, Rom 1968, S. 20–26.
  20. University of Illinois Musicology Archives for Renaissance Manuscript Studies: Census-Catalogue of Manuscript Sources of Polyphonic Music 1400–1550, Vol. III, American Institute of Musicology / Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1982, S. 554 f.
  21. Sibil*La Ensemble: Medieval history of Cyprus and the Franco-Cypriot Codex
  22. Richard H. Hoppin: The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino, Biblioteca Nazionale, J.II.9, Vol. I-IV, American Institute of Musicology, Rom 1960–1963.
  23. Karl Kügle: Glorious sounds for a Holy Warrior: New light on codex Turin J.II.9, in: Journal of the American Musicological Society, 65(2012), S. 637–690, hier S. 649.
  24. Karl Kügle: Some Notes on the Structure of the Manuscript, in: Kommentar zum Faksimile, S. 25–63.
  25. Jean Widaman, Andrew Wathey, Daniel Leech-Wilkinson: The Structure and Copying of Torino J.II.9, in: Günther, Finscher (Hrsg.): The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino J.II.9 ..., American Institute of Musicology & Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1995, S. 95–140, hier S. 105 f.
  26. Daniel Leech Wilkinson: The Cyprus Songs, in: Günther, Finscher (Hrsg.): The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino J. II. 9, American Institute of Musicology & Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1995, S. 395–431, hier S. 396 f.
  27. Maria Teresa Rosa Barezzani: The Notation of the Manuscript Torino J.II.9, in: Günther, Finscher (Hrsg.): The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino J. II. 9, American Institute of Musicology & Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1995, S. 117–149, hier S. 117–119, 145.
  28. Ursula Günther: Some Polymetric Songs in the Manuscript Torino J.II.9, in: Günther, Finscher (Hrsg.): The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino J. II. 9, American Institute of Musicology & Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1995, S. 463–489, hier S. 484.
  29. Karl Kügle: The Repertory of Manuscript Torino, Bibliotecca Nazionale J.II.9, in: Günther, Finscher (Hrsg.): The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino J.II.9, American Institute of Musicology & Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1995, S. 151–181, hier S. 160.
  30. Margaret Bent: Some Aspects of the Motets in the Cyprus Manuscript, in: Günther, Finscher (Hrsg.): The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino J.II.9, American Institute of Musicology & Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1995, S. 357–375, hier S. 358.
  31. Evis Sammoutis, Peter Sheppard Skaerved, Timothy Hsu: The Legacy of the “Cyprus Codex” (MS. Torino J. II. 9): Creating New Technologies and Compositions through a Collaborative Process, in: Circuit: musiques contemporaines 28 (2018), S. 69–82, hier S. 72f.
  32. Richard H. Hoppin: The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino, Biblioteca Nazionale, J.II.9, Vol. I, American Institute of Musicology, Rom 1963, S. IIIf.
  33. Karl Kügle: Glorious sounds for a Holy Warrior: New light on codex Turin J.II.9, Journal of the American Musicological Society 65(2012), S. 637–690, hier S. 643.
  34. Jean Widaman, Andrew Wathey, Daniel Leech-Eilkinson: The Structure and Copying of Torino J.II.9. In: Günther, Finscher: The Cypriot-French Repertory of the Manuscript Torino J.II.9, American Institute of Musicology & Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart 1995, S. 95–116.

Audio

  • Der Zypern-Codex. WDR, abgerufen am 5. Oktober 2025., verfügbar bis 4. Oktober 2026
  • Capella Romana unter Alexander Lingas: Cyprus. Between Greek East and Latin West, CD

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