Escoriani

Escoriani ist eine Ortschaft im Departamento Potosí im Hochland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien.

Escoriani
Escoriani
Basisdaten
Einwohner (Stand) 21 Einw. (Volkszählung 2012)
Höhe 4056 m
Postleitzahl 05-0802-0101-4001
Telefonvorwahl (+591)
Koordinaten 21° 6′ S, 66° 8′ WKoordinaten: 21° 6′ S, 66° 8′ W
Escoriani (Bolivien)
Escoriani (Bolivien)
Escoriani
Politik
Departamento Potosí
Provinz Provinz Sur Chichas
Klima

Klimadiagramm Atocha

Escoriani ist eine Ortschaft im Departamento Potosí im Hochland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien.

Lage

Escoriani ist eine Bahnstation im Municipio Atocha in der Provinz Sur Chichas. Die heute fast menschenleere Ortschaft liegt in einer Höhe von 4056 m am Flusslauf des Río Guadalupe, einem der Quellflüsse des Río Tupiza. Escoriani war früher der Ort einer Silberschmiede, bis die Vorkommen so weit erschöpft waren, dass ein weiterer Abbau sich nicht lohnte.

Geographie

Escoriani liegt auf dem bolivianischen Altiplano in den nördlichen Ausläufern der Anden-Gebirgskette der Cordillera de Lípez. Das Klima der Region ist arid und weist ein deutliches Tageszeitenklima auf.

Die mittlere Jahrestemperatur der Region liegt bei 11 °C (siehe Klimadiagramm Atocha), mit einem Monatsdurchschnittswert von 6 bis 7 °C im Juni/Juli und gut 13 °C von November bis März. Der Jahresniederschlag beträgt niedrige 200 mm, wobei die Monate April bis Oktober nahezu niederschlagsfrei sind. Nur von November bis März fallen nennenswerte Niederschläge, mit einem Maximum von 50 mm Monatsniederschlag im Januar.

Verkehrsnetz

Escoriani liegt in einer Entfernung von 327 Straßenkilometern südwestlich von Potosí, der Hauptstadt des gleichnamigen Departamentos.

Von Potosí aus führt die Nationalstraße Ruta 5 in südwestlicher Richtung 208 Kilometer bis Uyuni, von dort die Ruta 21 über weitere 96 Kilometer bis Atocha. Von Atocha aus führt eine Landstraße in südöstlicher Richtung entlang der alten Bahnlinie 23 Kilometer bis Escoriani. Bei Escoriani teilt sich die von Norden heranführende Straße, ein Teil des geringen Fahrzeugverkehrs führt nach Südwesten zu den Ortschaften und noch intakten Zink- und Silberminen in der Provinz Sur Lípez.

Bevölkerung

Die Ortschaft ist seit der Aufgabe der Silberschmelze nahezu menschenleer, im vergangenen Jahrzehnt hat jedoch wieder eine Ansiedlung stattgefunden:

Jahr Einwohner Quelle
1992 keine Daten Volkszählung[1]
2001 2 Volkszählung[1]
2012 21 Volkszählung[2]
2024 Volkszählung

Einzelnachweise

  1. a b INE: Censo de Población y Vivienda 1976-2012. Abgerufen am 20. Februar 2025 (spanisch).
  2. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia: Censo Nacional de Población y Vivienda 2012. Abgerufen am 24. Oktober 2021 (spanisch).

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.