Suraua
Suraua ([suʁˈaʊ̯ɐ̯]ⓘ/?) ist ein Dorf in der Gemeinde Lumnezia, Kanton Graubünden, Schweiz. Es liegt im Val Lumnezia (Lugnez) südwestlich von Ilanz.
| Suraua | ||
|---|---|---|
| Staat: | ||
| Kanton: | ||
| Region: | Surselva | |
| Politische Gemeinde: | Lumnezia | |
| Postleitzahl: | 7110 Peiden 7114 Uors 7113 Camuns 7115 Surcasti 7148 Tersnaus | |
| frühere BFS-Nr.: | 3599 | |
| Koordinaten: | 733427 / 173569 | |
| Höhe: | 932 m ü. M. | |
| Höhenbereich: | 792–2842 m ü. M. | |
| Fläche: | 24,24 km² | |
| Einwohner: | 238 (31. Dezember 2012) | |
| Einwohnerdichte: | 10 Einw. pro km² | |
| Website: | www.suraua.ch | |
Surcasti
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| Karte | ||
Suraua () ist ein Dorf in der Gemeinde Lumnezia, Kanton Graubünden, Schweiz. Es liegt im Val Lumnezia (Lugnez) südwestlich von Ilanz.
Bis Ende 2012 bildete Suraua eine eigene politische Gemeinde. Am 1. Januar 2013 fusionierte sie mit den damaligen Gemeinden Cumbel, Degen, Lumbrein, Morissen, Vella, Vignogn und Vrin zur neuen Gemeinde Lumnezia.
Geographie

Der Ort liegt in der Surselva und besteht aus historischen Gründen aus den Fraktionen Camuns, Surcasti, Tersnaus und der ehemaligen Fusionsgemeinde Uors-Peiden, welche bereits 1963 aus dem Zusammenschluss von Uors und Peiden entstand und bis 2002 Bestand hatte. Camuns liegt am Nordwestabhang des Pala da Tgiern (2205 m) und besteht aus den Ortsteilen Camuns (1177 m), Sutscheins (1176 m), Masauns (1113 m) und Runs (1171 m). Südwestlich davon liegt Uors (932 m). Dieses war Sitz der einstigen autonomen Gemeindeverwaltung. Südlich von Uors liegt am Eingang zum Valser Tal das Haufendorf Tersnaus (1070 m). Die nördlichste Ortschaft dieser ehemaligen Kooperationsgemeinde bildete das Dorf Peiden (934 m) linksseitig des Glenners.
Diese ehemaligen, heute fusionierten Bündner Kleingemeinden, im örtlichen Sinne auch Fraktionen genannt, befinden sich im unteren Val Lumnezia im schiefrigen Durchzugsgebiet des Glenners und des Valser Rheins. Auf einer Geländeterrasse am bewaldeten nördlichen Ausläufer des Muttaun (2036 m) und des Wannaspitz (2444 m) befindet sich das Bergdorf Surcasti, das seit 1963 dank einer Betonbogenbrücke ab der Talhauptstrasse Ilanz–Vals leicht erreichbar ist.
Vom gesamten ehemaligen Gemeindegebiet von 2420 ha waren 1206 ha bewaldet und 408 ha Gebirge. 322 der 705 ha landwirtschaftliche Nutzfläche dienten als Maiensässe für die alpine Landwirtschaft. Nur die restlichen 49 ha waren Siedlungsfläche.
Geschichte
Die frühere Gemeinde Suraua entstand am 1. Januar 2002 aus der Vereinigung der bisherigen Gemeinden Camuns, Surcasti, Tersnaus und Uors-Peiden. Sie ist ihrerseits seit 2013 Teil der durch weitere Fusionen entstandenen neuen Gemeinde Lumnezia.

siehe auch Abschnitt Geschichte im Artikel Lumnezia
Wappen
| Blasonierung: «In Grün ein blauer, silbern (weiss) bordierter Wellenschrägbalken, überdeckt von einem goldenen vierstrahligen Stern, eingeflochten in einen silbernen Ring» | |
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Die Gestaltung des Wappens dieser ehemaligen Fusionsgemeinde ist aus einem Wettbewerb unter der ehemaligen Gemeindejugend hervorgegangen. Es stellt die geografische Lage der ehemaligen Gemeinde durch den Fluss im grünen Feld (Wald und Weiden) und den Zusammenschluss (Ring) der vier ehemaligen Gemeinden (Stern) zu einem neuen Ganzen dar.[1] |
Bevölkerung
| Jahr | 2004 | 2012 |
|---|---|---|
| Einwohner | 291 | 238 |
Von den Ende 2004 291 Bewohnern waren 282 (= 97 %) hauptsächlich romanischsprachige Schweizer Staatsangehörige.
Sehenswürdigkeiten

Bilder
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Uors
Literatur
- Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Chur / Zürich, 2003, ISBN 3-7253-0741-5.
- Suraua. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2016.
- Simon Derungs: La historia da Surcasti-Suraua. ProSuraua 2017.
- Pierina Caminada u. Andrea Fischbacher: Orte der Magie in der Val Lumnezia. Zürich 2015.
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Lumnezia
- Uniuns Suraua. uniuns-suraua.ch
- Skateline Eisweg Surava freizeit.ch
Einzelnachweise
- ↑ Zusammenschlüsse und Verselbständigungen von Gemeinden – Suraua GR. Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen, stiftungswf.ch; abgerufen am 18. Januar 2010.
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