Thierach
Thierach Stadt Rödental
| |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 17′ N, 11° 5′ O |
| Höhe: | 400 m ü. NHN |
| Einwohner: | 29 (25. Mai 1987)[1] |
| Eingemeindung: | 21. Juli 1869 |
| Eingemeindet nach: | Kipfendorf |
| Postleitzahl: | 96472 |
| Vorwahl: | 09563 |
Brunnen
| |
Thierach ist ein Gemeindeteil der Stadt Rödental im oberfränkischen Landkreis Coburg.
Lage
Das Dorf liegt an einem Waldrand, etwa neun Kilometer östlich von Coburg, am Nordrand des Sonnefelder Hügellandes unweit der „Einberger Schweiz“. Eine Stichstraße verbindet Thierach mit der unweit östlich verlaufenden Verbindungsstraße von Kipfendorf nach Blumenrod.
Geschichte
Die Siedlung wurde erstmals 1492 als „Tireich“ urkundlich erwähnt.[2] Der Ortsname geht wohl auf das mittelhochdeutsche Wort „tier“ zurück, das vor allem Rehwild bezeichnete. Thierach gehörte zum Rothenhofer Rittergut.[3]
1837 zählte die Siedlung 18 Einwohner.[4] Am 21. Juli 1869 wurde Thierach mit damals vier Familien und 26 Einwohnern zwangsweise nach Kipfendorf eingegliedert.[3] 1925 umfasste die Siedlung 19 Einwohner und drei Wohngebäude. Die Schule befand sich im 1,7 Kilometer entfernten Kipfendorf und die evangelische Kirche im 2,6 Kilometer entfernten Einberg.[5] Auf der Thieracher Ebene gibt es größere Tonvorkommen. Die zum Oberen Keuper gehörenden Tone wurden 1930 durch das Annawerk mit einer Grube erschlossen und bis 1959 abgebaut.[3] Im Jahr 1950 lebten 14 Personen in drei Wohngebäuden in Thierach.[6] 1970 waren es 18 Personen.[7] Am 1. Januar 1971 schloss sich Kipfendorf mit den Gemeinden Einberg, Mönchröden, Oeslau, Rothenhof und Unterwohlsbach zur Einheitsgemeinde Rödental zusammen.[8] Seitdem gehört Thierach zu Rödental. 1987 umfasste das Dorf 29 Personen, 16 Wohngebäude und 17 Wohnungen.[1] Es wurde in der Folge um ein großes Ferienhausgebiet erweitert.
Einwohnerentwicklung
|
Weblinks
- Siegfried Zeltner: 500 Jahre Thierach
- Thierach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 3. Dezember 2023.
Einzelnachweise
- ↑ a b Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987, München, 1991
- ↑ Walter Schneier: Coburg im Spiegel der Geschichte. Neue Presse Coburg, 1985, S. 111.
- ↑ a b c Siegfried Zeltner: 500 Jahre Thierach
- ↑ Adreß-Handbuch des Herzogthums Sachsen-Coburg und Gotha: 1837, S. 73
- ↑ Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern, nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925, München, 1928
- ↑ Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950, München, 1952
- ↑ Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, München, 1973
- ↑ Festschrift 40 Jahre Rödental, S. 14 ( vom 14. Februar 2019 im Internet Archive; PDF; 12 MB)
- ↑ Ortschafts-Verzeichniss der Herzogthümer Coburg und Gotha, aufgestellt auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1871, S. 13
Content Disclaimer
Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.
- The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
- There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
- It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
- Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
- Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.
