Somone
Somone ist eine städtische Gemeinde (commune) im Département Mbour der Region Thiès, gelegen im zentralen Westen Senegals. Sie verfügt über eine touristisc…
| Somone | ||
|---|---|---|
|
| ||
| Koordinaten | 14° 29′ 9″ N, 17° 4′ 32″ W | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Senegal | |
| Region | Thiès | |
| Département | Mbour | |
| ISO 3166-2 | SN-TH | |
| Arrondissement | Sindia | |
| Höhe | 11 m | |
| Fläche | 5,4 km² | |
| Einwohner | 8762 (2023) | |
| Dichte | 1.634,1 Ew./km² | |
Mündung der Somone
| ||
Somone ist eine städtische Gemeinde (commune) im Département Mbour der Region Thiès, gelegen im zentralen Westen Senegals. Sie verfügt über eine touristische Infrastruktur als Seebad.
Geographische Lage
Die Gemeinde Somone liegt als Seebad mit drei Kilometer Küstenlänge an der Petite-Côte. Sie grenzt im Norden an den über eine Lagune in den Ozean mündenden Fluss Somone.[1] Mit Fluss und Lagune hat die Gemeinde Anteil an dem für die Gemeinde wirtschaftlich bedeutsamen Schutzgebiet Aire Marine Protégée de La Somone. Die Ortsmitte liegt 46 Kilometer südöstlich von Dakar und 13 Kilometer nordwestlich der Départementspräfektur Mbour.[2] Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 5,362 km². Benachbart ist die Kommune Sindia, im Norden jenseits der Lagune mit dem Seebad Guéréo und im Binnenland mit dem östlich gelegenen Dorf Nguerigne.[3] Im Südosten ist Somone mit dem Seebad Ngaparou baulich zusammengewachsen.[4]
Geschichte
1445 gelangte der Portugiese António Fernandes bis zu dem im Norden bei Popenguine-Ndayane liegenden Cabo dos Mastros, dem heutigen Cap de Naze.[5] In der Folgeexpedition ein Jahr später erkundete er die Küste erneut und an Somone vorbei weiter bis in den Süden des heutigen Guinea.
Somone war ein traditionelles Fischerdorf, bis es im 20. Jahrhundert wegen seiner breiten Strände und des angenehmen Klimas für den Tourismus entdeckt wurde.
Nach dem Zensus von 1988 umfasste die seit 1972 bestehende Landgemeinde Nguékhokh 20 Dörfer (villages), zu denen auch die Küstenorte Guéréo (3771 Einwohner), Ngaparou (2885 Einwohner) und Somone (1493 Einwohner) zählten.[6] Als der Hauptort Nguékhokh 1996 aus der Landgemeinde herausgelöst wurde und den Status einer städtischen Gemeinde erlangte, wurde Sindia neuer Hauptort. Im Juli 2008 wurden die Dörfer Ngaparou und Somone aus der communauté rurale de Sindia herausgelöst und erhielten per Dekret den Status von städtischen Gemeinden (communes).[7]
Bevölkerung
Die letzten Volkszählungen ergaben für die Gemeinde jeweils folgende Einwohnerzahlen:[6][8][9][10]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1988 | 1493 |
| 2002 | … |
| 2013 | 5448 |
| 2023 | 8762 |
Die Einwohnerzahl von 1988 bezieht sich auf das damalige Dorf. Für den Zensus von 2002 waren solch kleinteilige Daten bislang nicht zugänglich.
Verkehr
Die Gemeinde Somone wird nicht von dem Fernstraßennetz Senegals erschlossen. Von der N 1 zweigt in Nguékhokh eine 10,7 Kilometer lange asphaltierte Stichstraße Richtung Somone nach Südwesten ab, die Route de Ngaparou; von diesem Ort führt sie der Küste entlang weiter nach Somone. Ebenso weit fährt man über die Route de Ngaparou von der Gemeinde bis zur Anschlussstelle 15 Nguékhokh der parallel zur N1 geführten mautpflichtigen Autoroute 1.
Über den in Diass 22 Kilometer entfernt gelegenen Flughafen Dakar-Blaise Diagne ist Somone an das internationale Luftverkehrsnetz angeschlossen.
Wirtschaft

Seitdem im Jahr 1999 die Aire Marine Protégée de La Somone geschaffen wurde, hat die Gewinnung und Vermarktung der Erzeugnisse der Lagune und ihrer touristischen Reize wirtschaftlich an Bedeutung zugenommen, namentlich die Ökologische Aquakultur, die Austernzucht und der Ökotourismus. So wurde das Schutzgebiet zu einer Quelle der Erwerbstätigkeit für viele Bewohner der umliegenden Orte.
Einzelnachweise
- ↑ Somone-Mündung bei Geonames
- ↑ Entfernungen messen mit Google Maps
- ↑ Guéréo bei Geonames und Nguerigne Bambara bei Geonames
- ↑ Citypopulation: Senegal: Gemeindegliederung
- ↑ Cap de Naze
- ↑ a b Recensement Général de la Population et de l'Habitat 1988: Link zum PDF-Download der Rapports je Region - RGPH 1988: Repertoire des villages, region de Thiès ( vom 29. Oktober 2018 im Internet Archive; PDF; 619 KB); alle Dörfer und Weiler (CR Nguékhokh) siehe Seite 11 der Datei
- ↑ DECRET n° 2008-748 du 10 juillet 2008, portant création de communes dans les régions de ... Thiès, ... ( vom 10. November 2017 im Internet Archive)
- ↑ ANSD: Résultats préliminaires du Troisième Recensement Général de la Population et de l’Habitat du Sénégal de 2002 (RGPH-III) ( vom 28. September 2007 im Internet Archive); Sindia Seite 35 der PDF-Datei 1,64 MB
- ↑ ANSD: Rapport Projection de la Population du Senegal 2013 - 2063 (RGPHAE 2013) Zahlen für 2013 Seite 17–46 der PDF-Datei 1,553 MB
- ↑ Citypopulation: Senegal: Gemeindegliederung
Weblinks
Content Disclaimer
Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.
- The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
- There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
- It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
- Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
- Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.

